Aldenhoven - FWG-Fraktionschef Dieter Froning appelliert an die SPD

FWG-Fraktionschef Dieter Froning appelliert an die SPD

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Aldenhoven. „Wir sprechen als FWG Aldenhoven dem Bürgermeister der Gemeinde Aldenhoven unser Vertrauen aus“, beginnt die Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden Dieter Froning.

Für die FWG gebe es überhaupt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass der Bürgermeister aus Aldenhoven auch im Sinne Aldenhovens im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben handele. Der Kämmerei durch die SPD handwerkliche Fehler bei m Haushalt vorzuwerfen, zeuge von einer gravierenden Unkenntnis, werde der Haushalt doch von allen Aufsichtsbehörden seit Jahren gesichtet, geprüft und genehmigt. Auch der Bund der Steuerzahler habe den Etatentwurf bereits bestätigt.

Warum die SPD gerade in einer der schwersten finanziellen Zeit seit 40 Jahren eine gemeinsame Vorgehensweise zum Wohle der Aldenhovener Bürger aufkündige, erschließe sich der FWG nicht. Es sei fast schon albern, dass die SPD nach wochenlangen Haushaltsberatungen sowie der zweimaligen Ablehnung des Haushaltentwurfes sich erst jetzt in einer Arbeitsgruppe mit dem Haushalt und der finanziellen Zukunft beschäftigen wolle.

„Hat sich die SPD denn in den letzten Wochen gar nicht beraten (lassen)? Ist es denn so schwer zu akzeptieren, dass die SPD-Landesregierung nachweislich Aldenhoven massiv benachteiligt und die Kreisumlagen des Kreises Düren zu hoch sind“, fragt Froning für die FWG.

In Bezug auf Kreis und Landesregierung brauche die Gemeinde gerade jetzt absolute Einigkeit, sonst machten sich die Repräsentanten lächerlich. Die Gemeinde könne doch nicht bei Land und Kreis mal als Gemeinde oder mal als SPD auftauchen. Dem Bürger sei es nicht mehr zu vermitteln, warum es in Aldenhoven immer diese Kleinkriege gebe.

Vermutlich färbe hier schon die anstehende Landtagswahl ab. Einige seien offenbar noch der Meinung, man müsse sich von den anderen Farben mit allen Mitteln absetzen. Dass so etwas zu Lasten aller Aldenhovener Bürger gehe, sei sehr wahrscheinlich, befürchtet Froning.

Zum Thema Stollen Schleiden könne sich die FWG-Fraktion nur noch wundern. Sie hätte erwartet, dass sich die Aldenhovener SPD hier für befangen erklärt, schließlich sei ihr Ratsmitglied Poullig ein Betroffener. Jetzt sehe es so aus, als setze sich die SPD primär im Sinne ihres Parteimitglieds für eine Kostenübernahme durch alle Steuerzahler im Kreis ein.

Als sinnvoller erachten Froning und die FWG-Fraktion, wenn eine juristische Klärung und Aufarbeitung der Fakten in den letzten Jahren erfolgt wäre. Schon der alte Bürgermeister (Lothar Tertel, Anmerkung der Red.) habe dies angeregt. Stattdessen werde mit Halbwahrheiten und Weglassen von Informationen versucht, den Bürgermeistern die Misere in die Schuhe zu schieben.

So werde zum Beispiel die Stellungnahme der renommierten Kanzlei Redeker/Sellner/Dahs von Mitte Dezember verschwiegen. In dieser wiesen die Rechtsanwälte darauf hin, dass sich der Kreis bei Nichtgeltendmachung der Kosten bei den Anwohnern möglicherweise des Straftatbestandes der Untreue schuldig machen könnte. Seltsam sei auch, warum der Kreis die Sache bis kurz vor der Verjährung habe schleifen lassen.

Jetzt zwei Bürgermeister anzuprangern, die den Mut gehabt hätten, auf diesen Missstand hinzuweisen, zeige die Überheblichkeit einiger Akteure auf Kreisebene zu Lasten der Bürger im Kreis. Die FWG appelliert dringend an die Aldenho-vener SPD, zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zurückzufinden.

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