Fußgänger, Radler und Skater erobern die Teststrecken

Von: Adi Zantis
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Auch Roller-Skater drehten Testrunden im weiten Rund beim Tag der offenen Tür des Aldenhoven Testing Center in Siersdorf. Foto: Zantis

Siersdorf. Es war ein echtes Volksfest, was beim Tag der offenen Tür des Siersdorfer Auto-Test-Centers geboten wurde. Da hatte die Betriebsleitung mit Geschäftsführer Macief Foltanski und seinem Team hunderten Besuchern viele anschaulich präsentierte Attraktionen zu bieten.

Das gesamte Areal war für Besucher freigegeben und bot vor allem Radfahrern, Skatern und Fußgängern reichlich Gelegenheit, um die diversen Testbereiche ausführlich zu erkunden. Ob ein Anstieg auf den 30-prozentigen Steigungshügel oder ein Rundkurs auf der Ovalbahn, den 800 Meter langen Handlingskurs, das Kennenlernen der Schlechtwetter-Strecke und die Fahrdynamikfläche, alles war zum freigegeben.

Auf dem Vorplatz des Verwaltungs- und Werkstattgeländes luden Imbiss- und Getränkestände sowie eine Hüpfburg zu kurzweiligen Pausen ein. Eine interessante Oldtimer- und Fahrzeugschau präsentierte in den Werkshallen ganz besondere „Schätzchen“. Für den Nachmittag wurde nach Sperrung des Fahrparcours eine Mitfahrgelegenheit für die Besucher geboten. Dabei konnten die Teilnehmer auch mit dem echten Fahrgefühl einmal die besonderen Eigenschaften der einzelnen Streckenführungen kennenlernen.

Für den 33-jährigen Ingenieur Macief Foltanski ist das ATC-Gelände eine, wie er betonte, „echte Herausforderung“. „Von der Pike auf“ habe er die strukturelle Entwicklung des Testcenters von 2008 an begleitet. In dem vom Kreis Düren mit 51 Prozent und RWTH Aachen mit 49 Prozent anteilsmäßig aufgestellten Gemeinschaftsprojekt sieht Geschäftsführer Foltanski große Chancen. Gerade im Automobilbereich erwartet er für die Zukunft eine steile Entwicklung. „Dabei wird für das Thema Sicherheit ein besonders hohes Niveau angestrebt.“

Im Bereich der Forschung für die Autoindustrie sieht der leitende Ingenieur mit der Ablösung des GPS-Systems durch das europäische „Galileo-Projekt“ eine weitere Herausforderung. Für die Zukunft mit vielen neuen Erkenntnissen in der Kfz-Industrie sagt er für das Siersdorfer ATC-Projekt eine führende Entwicklungspräsens voraus, die in der Kooperation mit Instituten der RWTH Aachen für die Autoindustrie bedeutsam werde.

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