Fußball-Feriencamp des SC Jülich geht zu Ende

Von: sas
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Zu Beginn des Feldgottesdiensts stimmte Propst Wolff (Mikro in der Hand) die Beteiligten auf den bei der EM berühmt gewordenen Jubel der isländischen Fußballfans ein. Foto: Sascha Schiffer

Jülich. „Im Vordergrund stehen Spaß, Sport, Integration, Werte vermitteln und Teamgeist“, sagte Bürgermeister Axel Fuchs am Abschlusstag des 14. Fußball-Feriencamps des SC Jülich 10/97. Vom 12. bis 16. Juli haben über 60 Kinder im Alter von vier bis 16 Jahren an diesem Camp teilgenommen.

„Dabei stand der Ball im Mittelpunkt des Geschehens“, erklärte Peter Kosprd, der mit Hans Scheiba das Fußballcamp vor 14 Jahren ins Leben gerufen hatte. Die Kinder wurden in vier Altersgruppen unterteilt. „Für die Kleineren sollte dabei das Spielen im Vordergrund stehen“, erklärte Kosprd.

Mit der Leistungsgruppe – Kinder im Alter von elf bis 16 Jahren – wurden hingegen die Fußballgrundlagen intensiver trainiert. In jeweils zwei Trainingseinheiten, morgens und nachmittags, von je zweieinhalb Stunden, „konzentrierten wir uns auf das Dribbeln, Passspiel und Spielformen“, erzählte Kosprd.

Für Kosprd und Scheiba war dabei ganz wichtig, dass die Mannschaften aus mehreren Jahrgängen bestanden: „Die 16-jährigen haben wunderbar mit den Elfjährigen zusammengespielt und sich auch gegenseitig geholfen“, freute sich der erfahrene Trainer. „Es sollte so sein wie früher auf der Straße. Damals ist man auch einfach rausgegangen und hat mit den Kindern gespielt, die da waren, egal, wie alt sie waren“, unterstrich Scheiba.

Trotz des intensiven Fußballtrainings wurden auch andere Aktivitäten über die Woche betrieben. Auf dem Programm standen Besuche in Frei- und Hallenbad und im Brückenkopf-Park mit Kanufahren und Bogenschießen. Wer wollte, konnte sogar eine Führung durch das Rathaus erleben. Sie soll auch in den nächsten Jahren fester Bestandteil des Feriencamps sein, so Bürgermeister Fuchs.

Abgeschlossen wurde die Woche voller Spiel, Spaß und Sport mit einem Familientag inklusive Feldgottesdienst. Damit aber nicht nur die Kinder Spaß hatten, durften auch die Väter beim Kinder-Vater-Turnier noch mal unter Beweis stellen, dass sie Fußball spielen können. Am Ende gab es ein leistungsgerechtes Unentschieden. Neben dem Turnier maßen sich die Kinder noch beim Torwandschießen.

Für Claus Nürnberg, 2. Vorsitzender der „Zehner“, war es nicht nur schön zu sehen, wie erfolgreich das 14. Camp war, sondern auch, „dass wir mit diesem Camp vielen Kinder mit Migrationshintergrund – ein Drittel der Teilnehmer – eine Veranstaltung bieten konnten, um Spaß zu haben und sich zu integrieren“.

Dabei bedankte er sich ausdrücklich bei dem Verein Kleine Hände, unter der Leitung von Dorothée Schenk, die dabei geholfen haben, diesen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. „Grundsätzlich muss man sagen, dass dieses Jugendcamp ohne die tatkräftige Unterstützung der Sponsoren nicht möglich wäre“, sagte Nürnberg.

Der abschließende Feldgottesdienst wurde geleitet von Propst Josef Wolff und Pastor Horst Grothe, begleitet von Christoph Schiffers am E-Piano.

In einem gemütlichen Beisammensein unter freiem Himmel, ließen über 60 Gäste den Abschlusstag mit Gesang, Gebeten und auch manchen Lachern ausklingen.

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