Jülich - Fußball-Bezirksligisten mit gelungenem Start in die Rückrunde

Fußball-Bezirksligisten mit gelungenem Start in die Rückrunde

Von: hfs./tm
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Seiner Mannschaft die Laufwege aufzeigen brauchte Welldorf-Güstens Trainer Winni Ronnig beim 7:1-Heimsieg nicht.

Jülich. „Die Mannschaft hat sich für den enormen Arbeitsaufwand in der Vorbereitung belohnt. Und wir hatten mit Schiedsrichter Alexander Pohl und seinen beiden Assistenten Luca Schwan und Tizian Laut ein hervorragendes Gespann“, lobte Welldorf-Güstens Trainer Winni Ronig die Protagonisten nach einem denkwürdigen 7:1-Erfolg gegen die Gäste von Marmagen-Nettersheim.

Die, und auch dies stellte der Coach fest, immer „hart am Mann“ arbeiteten, so dass sich über 90 Minuten lang den Zuschauern ein Kampfspiel bot, das der Unparteiische aber jederzeit im Griff hatte. „Er hat das Spiel laufen lassen“, meinte Ronig nach dem Auftaktspiel zur Rückrunde, was er aber, auch was das Ergebnis anbelangt, nicht überbewerten wollte.

„Es hat weder über den Ligaerhalt, noch über den Abstieg entschieden.“ Aber, auch dies wurde betont, sei es, gerade in der Anfangsphase, kein Selbstläufer gewesen. „Wir waren in der ersten Viertelstunde übernervös, hätte der Gast seine erste Chance in der 15. Minute genutzt, wäre die Partie vielleicht anderes verlaufen.“ Aber in dieser besagten Spielszene reagierte Grün- Weiß-Keeper Sascha Herden hervorragend, vereitelte diese Möglichkeit.

Der sich dann den Gästen keine weitere bis kurz vor Spielende bot. Die denn zum 1:7-Ehrentreffer führte. Dazwischen regierte die Platz-Mannschaft, die in Mo Makki den Mann des Tages hatte. „Der hat nicht nur vier Treffer markiert, sondern auch noch zu weiteren Toren eine hervorragende Vorarbeit geleistet“, lobte Ronig den Goalgetter.

Zum Rückrundenstart hatte die Platzelf erstmals seine beiden japanischen Neuzugänge Takuya Arakawa und Takuya Nagai im Aufgebot. Die spielten bis zur 70. Minute, wurden dann gegen Julian Schmidt beziehungsweise Jonas Küpper ausgewechselt.

Auch wenn die Grün-Weißen mit diesem Kantersieg einen Platz in der Tabelle gut machten und auf Platz 14 kletterten. „Wichtig war, dass wir etwas für unser Torverhältnis getan haben“, merkte Ronig an. Der konzentriert sich mit seiner Truppe auf den nächsten Auftritt. Am Sonntag (15 Uhr) muss die Elf beim FC Bergheim 2000 auflaufen. Der rangiert momentan auf Platz 7, eine ungleich schwerere Aufgabe als gegen Marmagen-Nettersheim, das mit Schlusslicht Türkspor Bergheim zu den ersten Anwärtern um den Abstieg gehandelt werden muss.

Germania Lich-Steinstraß: Die Fans, aber auch der Verein mit den beiden Trainern, durften gespannt sein, wie Germania Lich-Steinstraß beim CfR Buschbell auftreten würde. Beim Nachholspiel in Marmagen war die Mannschaft sehr klar als 5:1-Sieger vom Platz gegangen, aber die Eifeler rangierten auch deutlich hinter den Germanen. Da war Buschbell schon eine deutlich schwierigere Hausnummer.

Und dennoch bewies die Germania mit dem 1:1 (1:0) gleich mehreres: Zum einen können die Spieler einen Rückstand verkraften, zum anderen zeigten die Leistungen, dass der Abstieg trotz vereinsinterner Querelen wohl kein Thema sein wird.

Beide Erkenntnisse geben dem Trainergespann Schiefer/Schmitz mit ihrem Auftreten Recht. Denn die Mannschaft bog den 0:1-Rückstand (Militürk 22.) durch den Treffer durch Dekena (47.) noch um.

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