Fußball-Bezirksliga: Zwei Mal klare Sache für Jülicher Teams

Von: tm
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Jülich. Nach dem klaren 4:0-Erfolg im Derby gegen Welldorf-Güsten legte die Germania aus Lich-Steinstraß eindrucksvoll nach. Mit 4:2 wurde der BV Bedburg nach Hause geschickt. Mit leeren Händen nach Hause fuhren die Grün-Weißen aus Welldorf-Güsten, nachdem ihnen der CfR Buschbell mit 6:2 kräftig eingeschenkt hatte.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: Es war wiederum nicht der Tag der Grün-Weißen. Nach dem 0:4 gegen Lich-Steinstraß kassierten sie, und dies völlig zu Recht, ein 2:6 beim Tabellenzweiten Buschbell. Vielleicht, so sinnierte Trainer Winnie Ronig nach dem Abpfiff, sei die Niederlage um zwei Tore zu hoch ausgefallen. „Aber wenn man in zwei Spielen insgesamt zehn Tore kassiert, ist das schon happig. Das gibt zu denken.“

Dabei hatten die Gäste eigentlich bis zur Pause gut mitgehalten. Es stand 2:0 für den CfR, wobei ausgerechnet die beiden Stürmer, vor denen Ronig gewarnt hatte, die Treffer markierten. Kevin Pato und Cengiz Can sind die Torschützen vom Dienst bei Buschbell, die es zusammen schon nach dem vierten Spieltag auf 13 Tore bringen. Das 0:1 nach einem Fehler von Semir Kovacevic – er passte zu kurz auf Torhüter Sascha Herden, Can sprintete dazwischen und legte auf Pato auf – war ebenso ärgerlich wie der zweite Gegentreffer, ebenfalls nach einem Fehler in der Abwehr.

„Aber was wir dann in der zweiten Halbzeit abgeliefert haben, war schon grenzwertig“, meinte der Übungsleiter der Grün-Weißen. Allenfalls zwischen der 60. Spielminute – da erzielte Mo Makki das 1:3 – und der 70. Minute keimte Hoffnung auf, noch eine Resultatsverbesserung zu erzielen. Doch die zerstörte Pato mit seinem Doppelschlag (71., 75.) zum zwischenzeitlichen 1:5. Jetzt empfängt Welldorf-Güsten am Sonntag den BV Bedburg, der von der Germania stellenweise „vorgeführt“ wurde. (hsf)

Germania Lich-Steinstraß: Der Bann ist gebrochen, Germania Lichsteinstraß besiegte den langjährigen unbequemen Gegner Bedburger BV glatt mit 4:2. „Vom Ergebnis her sind wir sehr zufrieden, was die Torausbeute betrifft, gar nicht“, zog Trainer Daniel Schmitz hinterher eine knappe Bilanz. „Vor allem in der zweiten Halbzeit mussten einfach noch viel mehr Tore fallen“, ergänzte Trainerkollege Chris Schiefer.

Beide sahen von der Seitenlinie, wie ihre Germanen zunächst durch Markus Neumann (26.) in Führung gingen, dann aber den Ausgleich hinnehmen mussten (38.). Dank eines sicher verwandelten Tores durch Seyit Ceylan (43.) vor der Pause, konnte die Mannschaft nach dem Wechsel ein klein wenig entspannter aufspielen. „Der Treffer von Stephan Langen kurz nach der Pause war sehr wichtig für uns“, erklärte Schmitz.

„Das war aber heute auch nicht das Bedburg der früheren Jahre.“ Darunter fasste Schmitz auch einen Platzverweis der Gäste wegen einer Beleidigung. „Ich glaube, die waren überrascht, dass das Gewinnen gegen uns nicht möglich war.“ Den Schlusspunkt setzte Sven Weber in der 85. Minute in Überzahl.

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