Jülich - Fußball-Bezirksliga: Die hiesigen Teams unterliegen

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Fußball-Bezirksliga: Die hiesigen Teams unterliegen

Von: tm/sf.
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Jülich. Komplette Nullnummern lieferten in der Fußball-Bezirksliga die hiesigen Vertreter ab. Beim 1:5 bei den Sportfreunden Wenau war die Germania völlig von der Rolle. Etwas humaner ging es für die Grün-Weißen aus dem Nachbarort aus. Sie verloren ihr Heimspiel gegen Zülpich „nur“ mit 1:4.

Welldorf-Güsten: „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen und keine Mittel gefunden, ins Spiel zu kommen beziehungsweise das Spiel der guten Gäste einzuschränken“, sagte Trainer Winni Ronig nach dem ernüchternden 1:4-Endstand.

Eigentlich hatte man sich nach der doch etwas unglücklichen Niederlage gegen Langerwehe für die Partie gegen Zülpich viel vorgenommen. Doch daraus wurde nichts, die Gäste kauften den Grün-Weißen im wahrsten Sinne des Wortes den Schneid ab. „Die haben kompromisslos agiert, standen kompakt, haben immer wieder Druck aufgebaut, haben ihre Konter sehr gut herausgespielt.“ Ronig war auch nicht verborgen geblieben, dass in seiner Mannschaft keine Körpersprache vorhanden war. „Zudem fehlte völlig unser Passspiel“, jammerte er.

Fiel die „Zustandsbeschreibung“ für Halbzeit 1 deshalb grottenschlecht aus, änderte sich die für das Geschehen nach dem Wiederanpfiff. „Da lief es etwas besser“, meinte der Coach, weil Mo Makki noch zwei gute Möglichkeiten hatte, den 1:3-Halbzeitstand zu egalisieren. „Das Remis wäre somit möglich gewesen, aber angesichts unserer ersten Halbzeit völlig unverdient gewesen.“ Da fiel das 1:4 in der Schlussphase (90.) nicht mehr ins Gewicht.

Lich-Steinstraß: „Ich hätte mir von unseren Spielern das Engagement, die Körpersprache und die gegenseitigen Anfeuerungen gewünscht, die ich bei Wenau schon vor dem Spiel gesehen hatte.“ Damit war für Trainer Daniel Schmitz alles gesagt. Treffer eins und zwei gingen auf das Konto eines Keepers, bei Treffer drei schlief die Abwehr, und das vierte war praktisch ein Eigentor. „Das war für uns Anschauungsunterricht“, zollte Schmitz Anerkennung.

Er bemängelte einfache Stockfehler und viel zu wenig Willen. Für die Germania eine verpasste Chance, sich oben in der Tabelle festzusetzen, gleichzeitig ein Warnschuss, dass in dieser Liga jedes Mal der volle Einsatz von Jedem gefordert ist.

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