Fundament für Generationenbeirat ist gelegt

Von: ojo
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Jülich. Den Seniorenbeirat wird es in Linnich auf absehbare Zeit nicht geben. Aber ohne Einflussnahme werden die älteren Semester nicht sein. Der Stadtrat wird in seiner Sitzung Mitte November über eine Beschlussvorlage entscheiden, die die Bildung eines Generationenbeirates empfiehlt.

Der Satzungsentwurf und die notwendige Wahlordnung passierten bereits ohne Gegenstimme den Ausschuss für Familie, Jugend, Senioren und Soziales.

Der Generationenbeirat versteht sich als Sprachrohr der Jugend, Familien und Seniorinnen und Senioren der Stadt. Anders als Ausschüsse und Rat ist er „parteipolitisch und konfessionell neutral und unabhängig“. Er soll im Sinne derer, die vertritt, mit dem Stadtrat und dessen Ausschüssen zusammenarbeiten sowie dem Rat und der Verwaltung als beratende Institution zur Seite stehen.

Besetzung

Die Bezeichnung des Beirates spiegelt sich in dessen Besetzung wider. Ihm sollen bis zu drei Mitglieder aus der jugendlichen Altersgruppe der 14- bis 25-Jährigen angehören. Hinzu kommen bis zu sechs Vertreter der Altersgruppe der 26- bis 60-Jährigen. Schließlich sollen bis zu drei Mitglieder die Altersgruppe der Ü 60 vertreten.

Die Amtszeit eines Generationenbeirates soll der kommunalpolitischen Legislaturperiode angeglichen werden und fünf Jahren betragen. Im Gegensatz zu politischen Mandatsträgern arbeiten die Mitglieder des Generationenbeirat ehrenamtlich.

Breit gefächert

Das Themenspektrum, zu dem der Generationenbeirat bei der Beratung in den Ausschüssen des Rates gehört werden sollte, ist breit gefächert. Es umfasst alle Lebensbereiche und reicht von der Stadtplanung über den Freizeitbereich bis in die schwierige Materie Haushaltskonsolidierung. Themen wie Altenwohnungen und Altenpflege, Jugend-, Senioren- und Sozialarbeit gehören zu den Bereichen, zu den der Generationenbeirat seine Stimme einbringen möchte.

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