Fukushima-Gedenkveranstaltung in Jülich

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Jülich. Die Anti-Atom-Initiativen in Nordrhein-Westfalen richten die zentrale Gedenkveranstaltung im Frühjahr „Fukushima überall? Stoppt den Wahnsinn“ in Jülich aus. Sie soll sowohl an die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima erinnern, Bezug zur aktuellen Atompolitik herstellen sowie auf das ungelöste Pro-blem der in Jülich zwischengelagerten Castoren hinweisen.

Der Gedenktag in Jülich wird am Samstag, 8. März, um 11.30 durch einen von Attac organisierten Fahrradkorso um das Forschungszentrum eröffnet. Um 13 Uhr beginnt die Auftaktkundgebung am Walramplatz. Hauptredner zum Gedenken an Fukushima ist Tomoyuki Takada aus Japan, der über die dramatische Situation in Fukushima berichtet. Danach begibt sich ein Demonstrationszug durch die City zum Schlossplatz, wo etwa um 14.30 die Abschlusskundgebung stattfindet.

Hauptredner ist Dr. Rainer Moormann, der laut Veranstalter „über das gescheiterte Jülicher HTR/AVR- Abenteuer und dessen unselige Hinterlassenschaften“ berichtet. Zudem stellt Marita Boslar aus Jülich an diesem internationalen Frauentag einen Bezug zum Thema „Frauen und Umwelt“ her. Kulturelle Beiträge steuern „Klaus der Geiger“, „Muita Merda“ (Aachen) und Liedermacher „Selassikai“ bei.

Veranstalter: Aktionsbündnis Stop Westcastor, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, Anti Atom Landeskonferenz, Attac Inde/Rur und der regionale BUND.

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