Jülich - Für den TTC Ederen ist in der Rückrunde noch alles möglich

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Für den TTC Ederen ist in der Rückrunde noch alles möglich

Von: js
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Jülich. Siege für die Amateurteams des TTC Jülich und ansonsten durchweg Niederlagen waren in den Amateurligen zu verzeichnen.

Oberliga: Zum Abschluss der Hinrunde feierte die Reserve des TTC Indeland Jülich ihren zweiten Saisonsieg. Dabei wurden die Indeländer als Tabellenvorletzter sogar noch ihrer Favoritenrolle gerecht, denn sie gewannen mit 9:4 beim abgeschlagenen „Schlusslicht“ TTC Grevenbroich. Zuvor zogen die Herzogstädter in neun aufeinander folgenden Spielen den Kürzeren und stehen praktisch schon als Absteiger in die neue NRW-Liga fest. Lediglich Indelands Spitzenspieler Jonas Lenzen, der mit drei Punkten in Grevenbroich wieder bester Jülicher war, hat mit seiner ausgeglichenen Bilanz (8:8) Tuchfühlung zu den stärksten Spielern der Liga. Alle anderen Akteure der Indeländer sorgten zwar hin und wieder für positive Überraschungen, aber scheinen auf ihren Positionen durch die Bank überfordert zu sein. Für die Rückrunde, die bereits am 10. Januar mit der Partie beim TTV Rees-Groin beginnt, können die Jülicher nur die Zielsetzung haben, den TTC Grevenbroich hinter sich zu lassen und die ein oder andere Mannschaft zu ärgern.

Landesliga: Indelands dritte Mannschaft siegte am Samstag in eigener Halle mit 9:0 gegen den TTC Grevenbroich II und untermauerte damit ihre ernsthaften Absichten, in die Verbandsliga aufzusteigen. Nach rund 100 Minuten verabschiedeten die jungen Indeländer ihre Gäste mit dem deklassierenden Satzverhältnis von 27:6 aus der Nordhalle. Die großen Stärken des Teams sind die Kameradschaft und die absolute Ausgeglichenheit der Spielstärken. Nur die gute 13:5-Bilanz von Stevan Klajic-Peric ragt etwas hinaus.

Die TTF Koslar unterlagen mit 3:9 in eigener Halle gegen den TTC Unterbruch und beenden die Hinrunde als Schlusslicht. Sicherlich haben die Koslarer mit der häufigen Ersatzstellung zu kämpfen. Das Fehlen von wichtigen Stammspielern, wie zum Bespiel Marc Sturm, Björn und Ingo Dreessen, war für die TTF in den entscheidenden Spielen nicht zu kompensieren. Doch der Klassenerhalt ist nicht außer Reichweite. Mit einigen beherzten Auftritten wird dieses Ziel für Koslar in der Rückrunde zu realisieren sein.

Bezirksliga: Auch wenn die 3:9-Niederlage beim TV Arnoldsweiler dem TTC Mersch-Pattern keinen versöhnlichen Hinrundenausklang bescherte, liegt die Mannschaft nach einer turbulenten Hinrunden auf Kurs Klassenerhalt. Die Merscher profitierten von Auflösungserscheinungen anderer Teams. So zum Beispiel verloren Falke Bergrath und Eintracht Aachen fast die kompletten Stammbesetzungen und treiben nun die Konkurrenz in der Bezirksliga vor sich her. Doch jetzt trifft es auch Mersch-Pattern: Die beiden Topleute Andreas Hochhausen und Marcel Bohnen, die in der Hinrunde nicht für den TTC an den Tisch gingen, verkündeten ihren Wechsel zum Landesliga-Spitzenreiter TV Erkelenz. Auch wenn sich dieser Verlust durch alle Merscher Mannschaften ziehen wird, sollte es genügend Ruhe in den Verein bringen, um den Klassenerhalt einzutüten.

Bezirksklasse, Gruppe 1: Es gab selten Ligen, die so spannend waren wie diese Gruppe der Bezirksklasse. Der TTC Ederen spielte als Aufsteiger, mit einem ausgezeichneten Steffen Esser im mittleren Paarkreuz, eine gute Hinrunde und rangiert trotzdem, nach der jüngsten 6:9-Niederlage bei Forster Linde, mit einem fast ausgeglichenen Punktekonto nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen, doch der zweiten Platz ist ebenfalls nur vier Punkte entfernt. Für den TTC Ederen ist in der Rückrunde alles drin!

Bezirksklasse, Gruppe 2: Nach der 4:9-Heimniederlage gegen Raspo Brand rutschten die TTF Stetternich sogar überraschend auf den letzten Tabellenplatz ab. Eigentlich waren die Abstiegsplätze vor der Saison für den TTC Winden und den TV Düren II ausgezählt, doch die TTF zogen in einigen Schlüsselspielen, auch durch den Ausfall von Ralf Hirthhammer bedingt, knapp den Kürzeren. Aber Stetternich hat genug Potenzial im Team, um zu Beginn der Rückrunde das Blatt zu wenden.

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