Für 32-jährigen Bergheimer kommt jede Hilfe zu spät

Von: ma.ho.
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Die schwerstverletzte Fahrerin musste nach der Kollision mit dem Baum aus dem Wrack ihres Wagens befreit werden. Foto: Horrig
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Der 32-jährige Fahrer des zerstörten Wagens war nicht mehr zu retten. Er starb noch an der Unfallstelle zwischen Jackerath und Titz. Foto: Horrig

Aldenhoven/Titz. Sonntagabend und Montagmittag erschütterten zwei schwere Unfälle das Jülicher Land. Zunächst kam es auf der L 136 bei Schleiden zu einem schweren Verkehrsunfall.

Eine 23-Jährige aus Alsdorf befuhr gegen 19 Uhr die Landesstraße Richtung Schleiden. Aus noch ungeklärter Ursache kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte über den Grünstreifen und prallte mit hohem Tempo frontal gegen einen Baum.

Die junge Frau, die schwerste Verletzungen erlitt, musste von der Feuerwehr Aldenhoven mit Schneidegerät und Spreizer aus dem demolierten Wagen befreit werden. Die Rettungsarbeiten dauerten über eine Stunde. Nach notärztlicher Erstversorgung transportierte der Rettungsdienst die Frau mit äußerster Vorsicht ins Klinikum. Für die Zeit der Rettungs- und Unfallaufnahme sowie den Aufräumarbeiten war die L 136 komplett gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Auf der L 241 folgte Montagmittag zwischen Titz und Jackerath ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 32-Jähriger aus Bergheim befuhr gegen 13 Uhr die Landstraße von Jackerath Richtung Titz. Aus noch ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum, rutschte eine Böschung herunter und blieb auf dem Dach liegen.

Hierbei verletzte sich der Mann so schwer, dass der herbeigerufene Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Durch die Wucht des Aufpralls flogen Teile des zerstörten Wagens 150 m weit in angrenzende Felder. Während der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten war die L 241 komplett gesperrt. Im Einsatz waren Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr auch der Rettungshubschrauber sowie ein Notfallseelsorger und ein Einsatzkräfte-Nachsorge-Team (EkNT).

Das kümmert sich um die Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Notärzte und Rettungsdiensten und hilft ihnen dabei, mit solch schlimmen Bildern – wie bei diesem Unfall – nach Beendigung des Einsatzes besser klar zu kommen.

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