Führungswechsel in der Werbegemeinschaft Jülich

Von: ptj
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Wolfgang Hommel (Mitte) hört auf und beglückwünscht im Beisein der neuen Führungsriege die neue Vorsitzende der Werbegemeinschaft Jülich: Ute Werner. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Ich kenne keinen Menschen, der mit so viel Herzblut und ständig für diesen Verein da war“. Mit diesen Dankesworten an den scheidenden Vorsitzenden Wolfgang Hommel übernahm seine bisherige Stellvertreterin Ute Werner den Vorsitz der Werbegemeinschaft Jülich. Ihr Stellvertreter heißt fortan Benjamin Loevenich.

Zum Kassierer wurde Dirk Spenrath, zum Schriftführer Ottmar Dreyling gewählt. Das Beisitzerteam besteht nunmehr aus Hella Eschweiler, Gerd-Willi Cremanns, Heinz Becker, Friederike Hirth, Marketingleiterin der Stadtwerke Jülich, Claudia Essling und Michael Rosenbaum. Zu Kassenprüfern wurden Andreas Muth, Jürgen Weber und Mark Braun bestimmt. Frischer Wind weht also in der Werbegemeinschaft, die am 4. November 1964 bei Optik Samans gegründet wurde.

Unter dem Motto „50 Jahre Werbegemeinschaft, weil die Nähe zählt“ wird just am Jubiläumstag in der Sparkasse gefeiert, mit Weggefährten aus Politik und Verwaltung und Vereinen. Zielgruppe einer zweiten Feier am 8. November sind die Kunden. Der Jubilar wird in Feierlaune mit eigenem Wagen vor dem „Café Liebevoll“ in der Kölnstraße vertreten sein und mit einer Tombola mit 25-Euro-Gutscheinen aufwarten. Anlässlich des Goldjubiläums erscheint am 2. und 7. November eine gemeinsame Beilage der Jülicher Zeitung/Jülicher Nachrichten und des SuperSonntag. Das Produkt enthält einen Rückblick, beleuchtet die Gegenwart und wirft einen Blick in die Zukunft. „Der Jülicher Einzelhandel i st präsent und aktiv“ – trotz immenser Konkurrenz durch das Internet.

Als Hommel 2004 zum Vorsitzenden gewählt wurde, zählte der Verein 91 Mitglieder, genau so viele wie heute. Es gab 41 Geschäftsschließungen und ebenso viele Neuzugänge. Die Mitgliederwerbung ist laut Hommel heute schwieriger wegen des höheren Drucks auf die Kaufleute, früher habe es mehr Gemeinschaftssinn gegeben. Trotzdem sei der Verein „finanziell gut aufgestellt, lebt, hat viele neue Mitglieder gewonnen, stellt sich auf in Richtung Dienstleistungsanbieter und entwickelt sich über alle Medien weiter“, sagte der scheidende Vorsitzende.

Im 50. Jahr ihres Bestehens habe die Werbegemeinschaft „eine Plattform geschaffen, auf der die Jülicher Kaufmannschaft gemeinsam wirbt“. Das stetig wachsende Schaufenster „Mein Jülich.de“ zähle bereits 54 Anbieter. Hommel bedankte sich für die sehr gute Teamarbeit im Vorstand und befand den Zeitpunkt für günstig, seinen Hut zu nehmen. Es betrübe ihn, dass unter anderem das immer noch aktuelle Problem „Innenstadtpflaster“ schon 1990 diskutiert wurde. Auch die Marktplatzbelebung sei ein „ewiges Thema“. Im Rahmen der Mitgliederversammlung im Kaiserhof wurden zwei Vorträge gehalten.

Erste Referentin war Gisa Stein für die städtische Stabsstelle Stadtmarketing. Sie präsentierte das Innenstadt-belebende Projekt „Kunst im Advent“, über das nach Beendigung der Vorbereitungsarbeiten ausführlich berichtet wird. Im Anschluss stellten Guido Schröder und Thomas Pelzer vom Zeitungsverlag Aachen den „Service Check“ vor, den sie im Frühjahr bereits erfolgreich mit über 60 Teilnehmern in der Städteregion Aachen durchgeführt haben. Mit Kaufleuten in der Region ist er vom 24. Februar bis 16. Juni 2015 geplant. Die „nachhaltige Service-Kampagne“ enthält Auftakt- und Abschlussveranstaltungen und zwei Vorträge mit der Überschrift „Service ist sexy“ und „Hirnlos verkaufen war gestern“. Die Aktion wird redaktionell begleitet und beinhaltet vier Bausteine: Die Ausstattung der Teilnehmer mit Plakaten und einer Stimmbox, im Rahmen derer die Kaufleute ihre Kunden zur anonymen Abstimmung veranlassen. Die Frage lautet: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie ihr Unternehmen weiterempfehlen“? Die Fragen zwei und drei beleuchten die Gründe und machen Vorschläge für einen verbesserten Service.

Weitere Bausteine der Kampagne sind eine Präsentation der Teilnehmer in den Sonderseiten der Tageszeitung, ihre Internetpräsenz mit Logos, die eine Online-Abstimmung ermöglicht, und die Auswertung und Service-Zertifizierung. Wichtiges Detail am Rande sei auch die Außenwirkung: „Das sind die Jülicher Unternehmen, die an Service interessiert sind“.

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