Jülich - Fuchs wünscht sich neue „Große Koalition“

Fuchs wünscht sich neue „Große Koalition“

Von: Volker Uerlings
Letzte Aktualisierung:
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Christian Klems vereidigte den neuen Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs. Foto: Uerlings

Jülich. Der Große Sitzungssaal des Neuen Rathauses war brechend voll, und das aus gutem Grund. Die Stadt Jülich hat seit Mittwoch einen neuen Bürgermeister. Axel Fuchs (48) ist am Abend vereidigt worden. Seine erste Amtshandlung: Er betätigte die Glocke, um im Stimmenmeer für Ruhe zu sorgen.

Aller Anfang ist schwer: Die latente Nervosität wich aber herzlichem Lachen, als der stellvertretende Bürgermeister Christian Klems (UWG Jül) den neuen Verwaltungsleiter noch ein wenig prominenter machte: als „Axel Schulz“.

Reibungslos klappte die Vereidigung, dann legte Klems dem ehemaligen Finanzbeamten, der bis zum Vortag im Finanzamt Düren gearbeitet hat, die Amtskette um.

Das erste Wort des neuen Chefs im Jülicher Rathaus galt seinem Vorgänger, der mit Familie der Sondersitzung des Stadtrates beiwohnte: Heinrich Stommel. Fuchs dankte ihm für die 25 Jahre währende Tätigkeit in leitender Funktion, in der Stommel „für unsere Stadt gearbeitet und – gemessen am Zeitaufwand – malocht“ habe: „Genießen sie die Zeit im Ruhestand, die Zeit mit ihrer Familie und die Zeit für sich selbst, denn sie haben es sich verdient.“

Inhaltlich benannte der 48-Jährige die großen Themen, die auf den Stadtrat und ihn warten – von der Innenstadtbelebung über die Walramplatzbebauung, den Bau des Kreishauses für den Nordkreis, den sozialen Wohnungsbau, die Förderung und Koordinierung ehrenamtlicher Tätigkeit bis hin zu den ganz dicken Brocken: Haushaltskonsolidierung und „die Arbeit mit unseren Flüchtlingen“.

Axel Fuchs: „Die Liste der Aufgaben, das ist kein Geheimnis, ist lang und hat es in sich!“ Die Lösungen liegen laut Fuchs „in dem kleinen Wörtchen ,Wir‘, denn ,Wir alle sind Jülich‘.“

Der neue Bürgermeister machte klar, dass er auf Dialog setze und die Tür zu seinem Büro für Politiker und Bürger immer offen stehe. Er wünsche sich für die Herzogstadt eine „Große Koalition“, die er aber nicht parteipolitisch interpretiert: „Eine Große Koalition, bestehend aus den Partnern Politik, Verwaltung und Bürger.“

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