Frenzer Jecken feiern: Karnevalsumzug der KG „Burgnarren“

Von: ptj
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Das Alaaf ist nicht eingefroren: Erstaunlich heiße Stimmung begleitete den Karnevalszug in Frenz bei Sonnenschein und Temperaturen von fünf Grad minus, denen die Jecken trotzten. Foto: Jagodzinska

Frenz. Seit mehr als 20 Jahren feiert die KG „Frenzer Burgnarren“ nunmehr ihr jeckes Alleinstellungsmerkmal, nämlich den ersten Karnevalszug in der gesamten Region – fast ausnahmslos mit Schönwettergarantie. Organisatorische Gründe hatten die KG damals bewogen, den jecken Lindwurm in der Nähe zur Karnevalshochburg Eschweiler bereits Mitte Januar durch den Ort ziehen zu lassen.

Zahlreiche Gäste belohnen seither diesen Entschluss. Rund 800 bunte Karnevalisten zogen im jecken 44. Jubiläumsjahr freudig in Fußgruppen oder auf Großwagen im schönstem Sonnenschein bei fünf Grad minus durch den Ort und ließen „Kamelle“ und andere Süßigkeiten oder Kleinigkeiten wie Taschentuchpäckchen regnen.

Angeführt wurde das Großaufgebot von der Zeremonienmeisterin der „Burgnarren“, die gut gelaunt die Stimmung ankurbelte und zum „Alaaf-“Rufen animierte, worauf sich die Jecken an den Straßenrändern gerne einließen. Musikkorps trugen zuweilen Piraten- oder Ritteraccessoires über ihren Spielmannsuniformen. Fußgruppen und die jecken Zaungäste bevorzugten durchweg Clowns- oder Raubtierkostüme in Kombination mit warmer Winterkleidung.

Für Aufsehen sorgte eine hübsche, schwarz gekleidete, siebenköpfige Damengruppe mit bunten Jubiläums-Accessoires und großen Glitzergirlandensträußen über ihren Köpfen. Gut gelaunt präsentierte sich auch der Indener Bürgermeister Jörn Langefeld vor seiner Frenzer Kanzlei und füllte kleine Becher mit Schnaps.

Die beiden letzten Großwagen waren mit Kamelle werfenden „Burgnarren“ besetzt. Einer davon führte Prinzessin Fabienne I., Prinz Lars I. und Zeremonienmeister Patrik durch die „Alaaf“-rufende Menschenmenge.

Der Umzug war Teil des rund achtstündigen Prinzenbiwaks mit 18 befreundeten Karnevalsgesellschaften und sechs Musikkorps in der Alten Schule. Als Augenweide erwiesen sich die Beine und Hüften schwingenden Tanzmariechen der einzelnen Gesellschaften.

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