Jülich - Freiwillige Feuerwehr: Bereitschaft zu helfen kennt keine Uhrzeit

Freiwillige Feuerwehr: Bereitschaft zu helfen kennt keine Uhrzeit

Von: ma.ho
Letzte Aktualisierung:
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Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr stellen sich ehrenamtlich zur Verfügung, um sich zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen. Foto: Horrig

Jülich. Der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr beinhaltet einen Mix aus vielseitigen Aufgabe, spannenden Möglichkeiten und einem ganz besonderen Teamgeist. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr stehen 365 Tage im Jahr und täglich 24 Stunden bereit, um zu helfen. Trotz moderner Techniken kann die Freiwillige Feuerwehr nicht ohne Menschen funktionieren. Doch hier fangen die Probleme an.

Die bundesweit rückläufigen Mitgliederzahlen gehen auch an der Feuerwehr Jülich nicht spurlos vorbei. Die meisten Mitbürger erwarten, dass die Feuerwehr im Einsatzfall in kürzester Zeit vor Ort ist, um Hilfe zu leisten. Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, wer denn die Feuerwehr ist oder von wem sie getragen wird.

Die Feuerwehr muss zahlreiche Vorgaben erfüllen. Schlagworte wie Mindestsollstärke oder Ausrückverordnung machen die Runde. Eine Freiwillige Feuerwehr hat die gleichen Aufgaben – Rettung, Brandbekämpfung und Hilfeleistung – zu bewältigen wie die Berufsfeuerwehr.

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr erhalten den Alarm per Funkmeldeempfänger oder Sirene und kommen dann – sei es von der Arbeitsstelle, von zu Hause oder sonst wo – zum Feuerwehrhaus, um sich dort auszurüsten und auszurücken. Hier besteht der wesentlichste Unterschied zur Berufsfeuerwehr. Denn eine Feuerwache der Berufsfeuerwehr ist ständig mit genügend Wehrleuten besetzt.

Die Ausbildung innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr findet in der Regel in den Abendstunden und an Samstagen statt und erfolgt auf kommunaler Ebene, aber auch auf Kreis- und Landesebene. Vielfach beinhaltet sie praktische Elemente, die durch theoretische Anteile sinnvoll ergänzt werden.

Die Grundausbildung gestaltet sich interessant in Bereichen wie Rettung von Menschen und Tieren, Erste Hilfe, Bekämpfung von Bränden, Bergung von Gegenständen, Leistung technischer Hilfe, Bekämpfung von Gefahren durch atomare, biologische und chemische Stoffe und die Organisation des Brandsicherheitswachdienstes. Weitere Möglichkeiten wären die Ausbildungen als Atemschutzgeräteträger, in der Erweiterung ABC, eines Gerätewarte, die Maschinistenausbildung oder diverse Technische Hilfe- Lehrgänge.

Zusätzlich gibt es Seminare im Menschenführung, Seelsorge und Funk. Bei entsprechender Aus- und Weiterbildung können auch Führungsaufgaben übernommen werden wie Truppführer, Gruppenführer, Zugführer, Verbandsführer oder sogar Wehrleiter. Das alles ist sehr zeitaufwendig. Diese Zeit – „freie Zeit“ – stellen die Feuerwehrleute ehrenamtlich zur Verfügung, um sich zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen.

Die Freiwillige Feuerwehr Jülich sucht motivierte Frauen und Männer, die Verantwortung übernehmen möchten. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Jeder ist willkommen. Informationen über die Jülicher Wehr gibt es im Internet unter www.feuerwehr-juelich.de.

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