Freie Wählergemeinschaft Aldenhoven lehnt neues Rathaus ab

Von: zts
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Die Kandidaten der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Aldenhoven sind mit dem Spitzenkandidaten Dieter Froning (l.) für die Kommunalwahl am 30. August gerüstet. Foto: Zantis

Aldenhoven. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Aldenhoven blickt am 20. Juni auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. Und sie hat sich in dieser Zeit als kommunalpolitische Kraft etabliert. Ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein zeigte sich auch in der Versammlung zur Aufstellung der Kandidatenliste im Pützdorfer Hof.

„Wir wollen auch weiter um das Vertrauen der Wähler werben”, bekundete Vorsitzende Sieglinde Makovicka.

Geschlossene Mannschaft

„Für die Kommunalwahl 2009 müssen wir mit einer geschlossenen Mannschaft dafür die Voraussetzung schaffen!”

Unter Leitung von Josef Kohl gab es für die Genehmigung der Wählerliste in geheimer Abstimmung eine einstimmige Bestätigung. Als Kandidaten für die sechs Wahlkreise wurden im Kernort Aldenhoven Thomas Uerlichs, Elmar Loibl, Judith Cervigne, Sieglinde Makovicka, Helmut Schulte und Dieter Froning aufgestellt.

In Dürboslar-Engelsdorf kandidiert Annekethe Offergeld, in Freialdenhoven Jochen Huppertz, in Neu-Pattern Anne Oellers, in Niedermerz Dr. Birgit Rüffer-von Berg, in Schleiden Heinz Dickmeis und in Siersdorf Veronika Kühn, Josef Kohl und Peter Kühn.

Als Spitzenkandidat führt Dieter Froning die Reserveliste an. Auf den weiteren fünf Plätzen folgen Peter Kühn, Heinz Dickmeis, Josef Kohl, Dr. Birgit Rüffer-von Berg und Sieglinde Makovicka.

Nach einer Aufgliederung durch Dieter Froning wird sich die FWG weiterhin mit Nachdruck für ein umfangreiches Energiesparen in der Gemeinde stark machen. Dazu gehört der sinnvolle Einsatz der Mittel aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung mit nachhaltigen Sanierungsmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden.

Ein Neubau des Rathauses werde mit Blick auf die aktuelle Haushaltslage der Kommune mit der FWG nicht machbar sein, hieß es.

Die FWG favorisiert darüber hinaus eine zukunftsorientierte Gestaltung der Schulentwicklung und flächendeckende Ganztagesangebote.

Befürwortet wird ebenfalls der Bedarf für ein Gesamtschulkonzept im Nordkreis.

Hinsichtlich der schwierigen Finanzlage seien die Senkung der Kreisumlage, die Reduktion von kreisfinanzierten Luxusprojekten sowie bedarfsgerechte Kreisentscheidungen für Aldenhoven unerlässlich, hieß es.

Darum wolle die FWG Aldenhoven versuchen, mit anderen unabhängigen Wählergemeinschaften des Kreises zukünftig direkt in die Kreispolitik einzugreifen.
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