Freie Wähler sind der große Gewinner

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Jülicher Land. Die Union bleibt zwar überall im Norden des Kreises Düren die Nr. 1, lässt aber Federn. Die Freien Wähler sind der große Gewinner, die in Jülich (UWG Jül) und in Titz (WIR) die SPD von Platz 2 verdrängt und in Linnich auf Anhieb gut 17 Prozent der Stimmen erreicht haben.

Mit Heinrich Stommel in Jülich und Ulrich Schuster in Inden bleiben zwei parteilose Verwaltungschefs souverän im Amt. Jürgen Frantzen (CDU) ist der neue Bürgermeister von Titz. Er folgt auf Josef Nüßer, der nicht mehr kandidierte.

In Aldenhoven verbuchte die CDU einen Verlust von 7 Prozentpunkten. Künftig ist die Mehrheitsfraktion - elf Sitze - neben dem bisherigen Bündnispartner Unabhängige soziale Alternative (UsA), der ebenfalls Stimmeneinbußen erlitt und ein Mandat erhielt, auf die beiden neuen FDP-Ratsmiglieder angewiesen und auf Jakob Leipertz, der als Einzelbewerber in Freialdenhoven siegte. Die SPD kam auf einen Stimmenzuwachs, wird aber wie 2004 mit neun Mandaten im Gemeinderat vertreten sein. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) verlor und schrumpft um ein Mandat auf eine Vier-Mann-Fraktion.

Gleich sieben Mandate errang die WIR (Wählerinnen und Wähler im Rat Titz), die mit fast 26 Prozent in das Kommunalparlament einzieht. Großer Verlierer ist die Union, die über 15 Prozentpunkte einbüßt.

Mehr als beachtlich war das Ergebnis des als Parteilosen angetretenen Christdemokraten Christian Klems im Wahlbezirk Welldorf und Serrest, wo 472 Stimmen erhielt - und damit mehr als die Linke im gesamten Stadtgebiet.

In Inden sind die Liberalen jetzt dritte Kraft mit 13,5 Prozent vor den Bündnisgrünen und könnten der Union zur Mehrheit verhelfen. In Linnich verlor die CDU drei Sitze und die absolute Mehrheit. Sie ist auf mindestens einen Koalitionspartner angewiesen.

Trutzburg der Sozialdemokraten bleibt Niederzier, wo es zur absoluten Mehrheit reichte.
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