Freibad Jülich: Wer braucht da noch Wannsee?

Von: ng
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Die breite Rutsche hat es nicht nur den jungen Freibadbesuchern angetan. Auch ältere Semester testen gern mal den Flutschfaktor. Foto: Gottfroh

Jülich. Die Sonne brennt vom Himmel. Die Temperaturen pendeln um die 30-Grad-Marke. Abkühlung verspricht da nur eine gute Klimaanlage oder der Sprung ins kühle, 22 Grad kalte Wasser des Jülicher Freibades. Das macht schließlich auch viel mehr Spaß, als im Büro dem Summen der Klimaanlage zuzuhören.

Bert Radloff, für den es in diesem Jahr die 35. Saison als Schwimmmeister im Jülicher Freibad ist, hat in diesem Sommer glücklicherweise wieder mehr zu tun als in den Vorjahren. „Vor allem der letzte Sommer war so verregnet, dass sich kaum ein Schwimmer ins Bad verirrt hat.”

In diesem Sommer scheint Petrus - zumindest zum überwiegenden Teil - wieder auf der Seite der Sonnenbegeisterten: „Es läuft ziemlich gut. An den richtig heißen Tagen in den vergangenen Wochen, und das waren nicht wenige, war der Besucheransturm richtig groß”, freut sich der Schwimmmeister. 2000 bis 2500 Besucher tummelten sich in den drei Becken, auf den Liegewiesen und den Sportanlagen.

Schwimmmeister Radloff kennt das emsige Treiben an seinem Arbeitsplatz, dem Badeparadies, in dem andere Leute die Freizeit genießen, nur zu gut und weiß um die besonderen Anziehungspunkte des Wasserparks. „Für die jungen Besucher sind die Springanlagen natürlich die Attraktion Nummer eins”, erzählt er.

„Paradestück des Wasserparks ist jedoch das 50 Meter Becken”, betont Schwimmmeister Radloff. „2000 Kubikmeter - oder in anderen Zahlen ausgedrückt - 2.000.000 Liter Wasser befinden sich in dem Becken. Eine Filteranlage sorgt dafür, dass der gesamte Inhalt des Beckens alle vier Stunden einmal umgewälzt wird”, erklärt der Schwimmmeister. Auf diese Weise haben die Schwimmer immer sauberes Wasser der besten Qualität.

Auch das so genannte Aktiv-Becken mit Wasserkanonen ist bei den Freibadfans sehr beliebt. Hier ist die Hauptattraktion die große quietschgelbe Rutsche, die vor allem von den Jüngeren angesteuert wird. Doch auch „ältere Kinder” kapitulieren manchmal allzu gerne vor ihrem Spieldrang und probieren das Markenzeichen des Freibades einmal selbst aus.
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