Freibad-Ansturm kann kommen

Von: Volker Uerlings
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Hinein ins kühle Nass: Das JÀ
Hinein ins kühle Nass: Das Jülicher Freibad ist am heißesten Wochenende des Jahres ein guter Ort, um die Hitze auszuhalten. Foto: Guido Jansen

Jülich. Die heißeste in NRW gemessene Temperatur hat mit 39,9 Grad Celsius die 40er Marke haarscharf verpasst. Ob das jetzige Wochenende da „mehr zu bieten hat”, wird sich zeigen: Auf jeden Fall haben die Meteorologen die wärmsten Tage des Jahres angekündigt.

Da bedarf es keiner Fantasie, proppenvolle Schwimmbäder zu prophezeien. Das Freibad Jülich ist gerüstet, wie Andreas Kayser, Bäderleiter der Stadtwerke, im Gespräch darlegte. Der Ansturm kann kommen - Kayser: „Wir hoffen darauf!”

In den letzten Ferientagen diese Woche war gut zu tun im Nordwesten der Stadt. Das Freibad zählte täglich zwischen 700 und 800 Gäste. Heute und morgen könnten es gut und gerne 2000 bis 3000 sein. „Wir haben genug Leute vor Ort”, erklärt der Bäderchef.

Die Saison 2012 war bislang eher durchwachsen. Kayser: „Wir könnten die Statistik durchaus noch etwas verbessern.” Bei Temperaturen von 20 Grad oder knapp darüber zieht es die Menschen noch nicht in Scharen in die Schwimmbäder unter freiem Himmel - Ausnahmen sind selbstverständlich wie das Traumwetter an den Pfingsttagen oder die eine heiße Woche im Juli.

Während das Becken und die Liegewiesen des Freibades ordentliche Kapazitäten versprechen, sieht es im Bereich der Parkplätze anders aus, sie sind knapp. Daher empfiehlt nicht nur Andreas Kayser, nach Möglichkeit mit dem Fahrrad anzureisen. Der Jülicher Ordnungsamtsleiter Hans Pinell kündigt an: „Wir werden auf jeden Fall kontrollieren!” Pinell: „Es geht nicht um Abzocke. Aber die Rettungswege sollen und müssen frei bleiben.” Und das war in der Vergangenheit leider oft anders.

Eine weitere Bade-Gelegenheit bieten die Schwimmzonen am Barmener See. Die Stadt sorgt zwar für die Reinigung der Toilettenanlage, die Beseitigung von Müll und dafür, dass nicht abseits der erlaubten Bereiche geschwommen wird. Aber für die Sicherheit seien Gäste selbst verantwortlich, wie Sportamtschef Gert Marx erklärte: „Es ist eine offene Badestelle”.
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