Freialdenhoven - Freialdenhoven verliert gegen clevere Gäste aus Hennef mit 0:1

Freialdenhoven verliert gegen clevere Gäste aus Hennef mit 0:1

Von: tm
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Einen schweren Stand hatte Ryo Suzuki (rotes Trikot), hier im Zweikampf mit Marius Ehrenstein. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Eigentlich wollte Borussia Freialdenhoven mit einer gelungenen Vorstellung am Samstag einen gemütlichen Bummel über die Kirmes einläuten. Gegen den FC Hennef 05 wurde daraus nichts. In leicht gedrückter Stimmung wollte nach dem 0:1 keine rechte Feierlaune aufkommen.

Dabei hätte die Mannschaft durchaus ein wenig Grund dazu gehabt.

„Die zweite Halbzeit war die beste in der bisherigen Saison“, war Trainer „Winni“ Hannes nach der Niederlage voll des Lobes für seine Akteure und schob gleich nach: „Wir haben Hennef in der eigenen Hälfte eingeschnürt und keinen einzigen Angriff von denen zugelassen. Unser Pech war nur, dass wir uns nicht belohnt haben.“

Pech war, dass die Borussia sich im ersten Abschnitt von den Gästen mächtig unter Druck setzen ließ. Die Hennefer waren wacher und stets einen Tick schneller als die Borussen. Das frühe Tackling funktionierte nur ansatzweise, wohl auch, weil der FC sehr früh angriff. Das brachte Unruhe und Unsicherheit ins Borussen-Spiel. An der Motivation lag es sicher nicht. Alle rackerten und kämpften, die Gästespieler waren jedoch cleverer. Hennef war die Erfahrung aus der Regionalliga deutlich anzumerken.

Trainer Hannes hatte vorher gebangt, ob der Knoten bei den schlecht gestarteten Gästen ausgerechnet gegen seine Spieler platzen könnte. Er sollte in Teilen Recht behalten, denn aus einem klug und mit viel Übersicht getretenen Distanzschuss von Rene Daber fiel das Tor an diesem Abend. Zu allem Unglück stand Torhüter Sascha Rodemers einen Schritt zu weit vor seinem Kasten, so dass alles Strecken und Springen nichts half. Ansonsten hielt der Keeper wie gewohnt seinen Kasten sauber.

„Wir haben den Gegner in der zweiten Hälfte erdrückt.“ Der Trainer sprach von „erster Sahne“, aber eben auch davon, dass „wir das Spiel selber verloren haben“. Die Chancenverwertung sei höchst fährlässig, wie ihm von anderen Trainerkollegen bestätigt wurde. Trotz vieler Stürmer schießt die Borussia zu wenig Tore. Bei einzelnen Stürmern ist ein wenig „der Faden gerissen“.

Erwähnenswert ist noch der Platzverweis von Ryo Suzuki kurz vor Schluss. Der Schiedsrichter ließ in der Situation Fingerspitzengefühl vermissen. Seine Entscheidungen gegen die seines Linienrichters während der Partie trugen nicht gerade zur Beruhigung bei. All da zählte jedoch am Ende wenig, weil Freialdenhoven es versäumt hatte, aus der Überlegenheit über 45 Minuten auch Kapital zu schlagen. Gegen clever verteidigende Hennefer fehlte an diesem Tag ein „Knipser“.

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