Freialdenhoven und Niedermerz holen den „Osterputz“ nach

Von: gre
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Jakob Leipertz (r.) mit den Freialdenhovener Wehrmännern, die sich um die Säuberung der Wirtschaftswege kümmerten. Foto: Greven
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Auf dem Sportplatz in Niedermerz gab es nur altes Laub zu kehren. Mit dabei Ortsbürgermeister Hans-Josef Königstein (4.v.l.). Fotos Greven Foto: Greven

Freialdenhoven/Niedermerz. Es ist nicht verwunderlich, dass Freialdenhoven und Niedermerz zu den saubersten Ortschaften im gesamten Gebiet der Gemeinde Aldenhoven gehören. Es sind auch die beiden Orte, die auf eigene Faust, eigentlich auf Initiative ihrer Ortsbürgermeister den in den letzten Jahren gemeindeweit gepflegten, aber diesmal unterbliebenen „Osterputz“ nachgeholt haben.

Erfahrungsgemäß führten diese Aktionen dazu, dass weniger Abfall achtlos weggeworfen und auch schon mal ein Papierschnipsel aufgehoben wurde.

Jakob Leipertz und Hans-Josef Königstein, die beiden rührigen „Ortsfürsten“ von Freialdenhoven und Niedermerz hatten für vergangenen Samstag zur Säuberungsaktion geblasen. „Saubermann“ Jakob Leipertz, der in früheren Jahren jeden wild abgekippten Müll gnadenlos verfolgte, hatte 35 Personen aktiviert, die mit Lieferwagen und Traktorgespannen nicht nur die Ortslage nach Kleinstmengen Müll absuchten, sondern auch die Wirtschaftwege in der gesamte Freialdenhovener Feldgemarkung säuberten.

Alle dörflichen Vereine waren vertreten. Da auch viel befahrene Straßen wie die B 56 begangen werden mussten, hatte Jakob Leipertz Warnwesten beschafft – leihweise versteht sich. Dankenswerterweise lud die Frauengemeinschaft alle Helfer zu einer kräftigen Mahlzeit im Feuerwehrhaus ein. Leipertz revanchierte sich mit Blumen.

In Niedermerz steht mit dem 100-jährigen Bestehen der „Teutonia“ vom 24. bis 26. Mai ein großes Fest ins Haus, das sich auf dem Sportplatzgelände abspielen wird. Daher wurde auf dieser großräumigen Anlage aufgeräumt. Auch der Kreis der „Saubermänner“ rekrutierte sich aus der Schar der Mitglieder und Vereinsanhänger. Der Ort selbst, der in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit Erfolg an der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ teilgenommen hatte, ist auch weiterhin bemüht, diesem Ruf gerecht zu werden.

Die Befürchtung der Niedermerzer, dass der Aldenhovener „Fastfood-Tempel“ negative Auswirkungen auf die Sauberkeit des Ortes haben würde, hat sich als grundlos erwiesen, wie man dabei feststellte. Auch hier gab es nach getaner Arbeit für die Saubermänner kräftige Speisen und Getränke.

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