Freialdenhoven - Freialdenhoven: Taktische Marschroute geht nicht auf

Freialdenhoven: Taktische Marschroute geht nicht auf

Von: tm
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Trainer Wilfried Hannes fand wenig Gutes an dem Spiel der Borussia in Euskichen. Foto: Archiv Kròl

Freialdenhoven. Wieder einmal erlebten die mitgereisten Fans ihre Borussia als etwas launische Diva. Beim TSC Euskirchen verlor Fußball-Mittelrheinligist Freialdenhoven 0:1. Die taktische Marschroute von Trainer Wilfried Hannes war nicht aufgegangen.

Der hatte vorab viel Einsatz gefordert und vor allem klargestellt, dass die Angriffsreihe der Euskirchener das Hauptaugenmerk verdiene. Dem kamen seine Schützlinge wohl nach, denn über die gesamte Spielzeit drangen die Gastgeber nur höchst selten in den Strafraum der Borussen ein.

Andererseits verblasste allerdings auch der eigene Sturm zusehends, zwingende Chancen blieben Mangelware. Der pfeilschnelle Pascal Schneider brachte wohl mehrere Flanken in den Strafraum des TSC, die Verwertung durch seine Stürmerkollegen blieb an diesem Sonntag indes schwach.

Der Trainer sprach hinterher davon, dass die Mannschaft den eigenen Ansprüchen hinterher gelaufen sei. Wilfried Hannes haderte aber auch mit der Leistung des Schiedsrichters, der ein Abseitstor gegeben und einen klaren Elfmeter verweigert habe. So blieb für ihn schlussendlich nur das Fazit: „Das war kein gutes Spiel. Wir haben wohl viele Zweikämpfe gesehen, aber nur sehr wenig Torraumszenen.“

Immerhin bekam seine Abwehr ein klein wenig Lob. „Hinten waren wir wieder gut.“ In der diesjährigen Mittelrheinliga reichte dieser Teilaspekt jedoch nicht, angesichts der Leistungsdichte aller Mannschaften. Denn eine einzige gelungene Kombination, verbunden mit einem langen Ball in die Spitze reichte Euskirchen, um durch Thomas Keßenich (74.) das Siegtor und damit die drei Punkte zu machen.

Der Ärger um den Schiedsrichter wich beim Trainer sehr schnell der Erkenntnis, dass die eigene Mannschaft an diesem Sonntag nicht das Format zu einem Sieg hatte.

Da spielte sicher auch noch eine Rolle, dass bereits vor Anpfiff zwei Spieler getauscht werden mussten, denn sowohl Jumpei Ebisu als auch Mark Szymczewski fielen kurzfristig aus. Angeschlagen musste Okan Dikenli auf den Rasen und prompt nach einer Halbzeit wieder runter. Immerhin bis zur 76. Minute hielt Leon Ruhrig durch, bevor auch er wieder ausgewechselt wurde.

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