Freialdenhoven: St. Mauritius-Schützen verzichten auf ihr Fest

Von: gre
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Kein Umzug mehr in Freialdenhoven: Die St. Mauritius-Schützen verzichten in diesem Jahr auf ihr Fest. Foto: Greven

Freialdenhoven. Es ist nichts so schnelllebig wie das Vereinsleben. Das gilt auch für Zusammenschlüsse, die sich den Erhalt von Traditionen zur Aufgabe gemacht haben, wie die Schützenbruderschaften. Ihr Überleben steht und fällt mit der Integration der Jugend und der Neubürger.

In den Orten, in denen das nicht gelungen ist, beginnt ihr Siechtum. Zum Schützenfest raffen sich die verbliebenen Mitglieder noch einmal auf. Aber wenn es gilt, Gegenbesuch zu absolvieren, fällt es dem Hauptmann schwer, seine Truppe zu aktivieren. Irgendwann ist es dann zu Ende. So auch jetzt in Freialdenhoven.

Auf der jüngsten Versammlung hat die St. Mauritius-Schützenbruderschaft entschieden, kein Schützenfest mehr zu veranstalten. Auf ihrem Schützenfest hatten sie in der Regel die Nachbarbruderschaften aus Aldenhoven, Dürboslar, Pattern, Merzenhausen und Koslar zu Gast. Entsprechend standen Gegenbesuche an. Die fallen nun weg.

Viele Zuschauer

Hinzu kommt noch der jährliche Besuch des Bezirksbundesfestes, bei dem in den vergangenen Jahren die kleine Gruppe der Schützen aus Freialdenhoven mit der ebenso kleinen Schleidener Gruppe zusammen auftrat. Hierüber ist bisher noch keine Entscheidung gefallen.

In diesem Jahr wird es also das traditionelle Schützenfest am 23. und 24. September nicht geben. Es war stets das letzte derartige Fest in der Gemeinde Aldenhoven, welches in der Regel zum sonntäglichen Festzug viele Zuschauer aus der Umgebung anlockte. Das hatte auch damit zu tun, dass die St. Mauritius-Schützenbruderschaft über Jahre hinweg eine große Fahnenschwenkergruppe aufgebaut hatte, die nicht nur das eigene Fest mit ihren Auftritten bereicherte, sondern auch auswärts stets bejubelt wurde.

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