Freialdenhoven sehnt den Saisonabschluss herbei

Von: tm
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Freialdenhovens Pascal Schneider (r.), hier im Kopfballduell mit Marius Ehrenstein, jubelte als Schütze des zweiten Boussentreffers. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Eine Tragödie war die Heimniederlage von Borussia Freialdenhoven gegen den FC Hennef nicht. Doch weh getan hat das 2:3 allen Beteiligten sicherlich sehr. Ein Abstieg aus der Mittelrheinliga ist nur rechnerisch möglich, aber das Selbstbewusstsein der Mannschaft hat einen erheblichen Knacks bekommen. In Freialdenhoven sehnt man den Saisonabschluss herbei.

Von der Stärke in der Hinrunde war diesmal – wieder – nichts zu spüren. Allgemeine Unsicherheit prägte das Spiel der Gastgeber, die ihre dritte Niederlage in Folge kassierten. „Wir brauchten dieses Spiel nicht zu verlieren“, gab Trainer Wilfried Hannes anschließend unumwunden zu. „Die Spieler haben alles gegeben, was möglich war.“ Die Frustration war dem Trainer deutlich anzumerken.

Bislang war die Hintermannschaft in Freialdenhoven stets das Kernstück gewesen, auf das alle aufbauen konnten. Der Druck wurde bereits in der Abwehr aufgebaut und verlieh dadurch auch dem Angriff mehr Kraft. Derzeit sieht das ganz anders aus.

Zwischen den Pfosten stand ein Torhüter, auf den derzeit kein rechter Verlass ist und der auch diesmal wieder patzte. Der Führungstreffer durch Iohara (5.) ging mit auf seine Kappe, bei der Entscheidung durch Eck (54.) machte er ebenfalls keine sichere Figur.

Improvisieren

Davor stand eine Abwehr, in der nur ein angeschlagener Julian Wiersberg etatmäßig spielte, alle anderen Positionen mussten improvisiert werden. Dadurch veränderte sich das Mittelfeld und auch die Angriffsreihe. Kein Wunder, dass es bei der Borussia derzeit nicht läuft. Positiv waren die beiden Tore durch Kruth (10.) und Schneider (11.), die anschaulich bewiesen, dass Freialdenhoven aus dem Spiel heraus in der Lage ist, erfolgreich zu sein. Immer, wenn der Ball lief, entstanden Chancen im gegnerischen Strafraum. Der anschließende Elfmeter für Hennef war indes ein Geschenk für die Gäste.

Wer hinten liegt, der hat das Pech – nicht nur beim Elfmeter. Zwei Pfostenknaller erstickten die angesetzten Jubelrufe. Aber auch technische Fehler schlichen sich ein, als Stürmer in aussichtsreicher Position den Ball nicht trafen. „Wir haben wacker gekämpft, aber wenn man das Selbstvertrauen nicht hat, dann klappt es auch nicht.“ Für Hannes war die Niederlage auch eine in den Köpfen der Spieler.

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