Freialdenhoven rettet 1:0 gegen Windeck über die Zeit

Von: tm
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Gerad Sambou (l.) im Zweikampf mit Germania Windecks Sven Hinkel . Foto: Kròl
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Mittelrheinliga Borussia Freialdenhoven-Germania Windeck hier zapelt Freialdenfovens Pascal Schneider im Netz, rechts der Windecker Torwart Matteo Tessatolo
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Mittelrheinliga Borussia Freialdenhoven-Germania Windeck Winni Hannes Trainer Borissia Freialdenhoven
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Mittelrheinliga Borussia Freialdenhoven-Germania Windeck Links Yannik Kuhnke , Freialdenhoven

Freialdenhoven. Gedacht war die Begegnung mit dem TSV Germania Windeck als Generalprobe. Heraus kam für Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven ein 1:0-Sieg. Drei Punkte, deren Zustandekommen jedoch gar nicht nach dem Geschmack von Trainer Wilfried Hannes war.

„Wenn man komplett ohne Sturm spielt, kann man auch gegen so einen Gegner nicht besser aussehen“, grollte der Trainer. Die Rede war von Pflichtsieg und „abhaken“. „Wir haben heute kaum Bälle vorne gehalten, jeder Ball war weg.“ Seinen Stürmern stellte Hannes kein schmeichelhaftes Zeugnis aus. „Das hat mir nicht gefallen“, klang eine höfliche Umschreibung.

Damit eingeschlossen war selbst der Torschütze zum 1:0. Wieder einmal behielt Jerome Muckel die Nerven und donnerte den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen (3.). In der Szene stimmte auch die Abstimmung mit den Mitspielern, denn Philipp Simon hatte sich zunächst gegen mehrere Gegenspieler durchgesetzt und Pascal Schneider anschießend die Übersicht behalten und den Ball mit der Hacke zu Muckel geleitet. Das war’s dann aber auch.

Kurz vor dem Pausenpfiff vergab Schneider eine hochkarätige Chance bei seinem Kopfball aus kurzer Distanz gegen die Querlatte. Mehr brachte die Borussia auch in der zweiten Halbzeit nicht zustande.

„Der Lange war gut“, verteilte Hannes sparsam sein Lob. Das galt Torhüter Sascha Rodemers, der mit einer Glanzparade in der Nachspielzeit den Sieg rettete. Und im Übrigen keinen besonders anstrengenden Nachmittag verlebte.

Für Fabian Jopek galt es besonders, konditionelle Rückstände nach langer Verletzung wieder auszugleichen. Auf der ungewohnten Position vor der Abwehrreihe war sein Einsatz schon angelegt auf die Begegnung mit dem TSC Euskirchen. „Ich soll als ‚Zerstörer‘ spielen, was für mich ungewohnt ist. Ich fühle mich da auch nicht unbedingt wohl, weil ich eben schon immer in der Verteidigung spiele.“ Dennoch konnte Jopek durchaus Akzente im Spielaufbau und für den Angriff setzen, die dann jedoch verpufften.

Mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Gäste immer besser in die Partie. Trainer Hannes hatte in der Halbzeit in der Kabine gewarnt: „Mit jedem Ball, den die abfangen, werden die stärker.“ Er sollte so sehr Recht behalten, dass am Ende die Borussia überwiegend mit Abwehraufgaben beschäftigt war. Und dennoch war bemerkenswert, dass Germania Windeck im gesamten Spiel zu keinem Eckstoß kam.

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