Freialdenhoven knackt spielstarke Hürther

Von: tm
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Oberwasseer hatte in dieser Szene Freialdenhovens Kelly Ajuya mit seinem Kopfballversuch. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Der FC Hürth war der erwartet schwierige Gegner für Borussia Freialdenhoven. Über lange Zeit tat sich die Mannschaft schwer, am Ende jedoch belohnte sich die Elf und belohnte sich vor allem Yannick Kuhnke mit dem Siegtreffer.

„Wir haben eine der besten ersten Halbzeiten der Saison gespielt“, argumentierte Freialdenhovens Trainer Wilfried Hannes nach dem Abpfiff. Er ärgerte sich allenfalls darüber, dass eine überlegen geführte Halbzeit nicht in Zählbarem mündete. Chancen von Okan Dikenli (5.), Mark Szymczewski (30.) und Kelly Ajuya (43.) verpufften.

Dass die Hürther allenfalls eine Möglichkeit durch Michael Schmitz (17.) besaßen, machte es für Freialdenhoven nur um so ärgerlicher. „Wir haben gut kombiniert und das Spiel diktiert, uns aber nicht belohnt“, klang der Trainer ein wenig unzufrieden.

Kämpferisch motiviert

Die Gäste griffen besonders im Mittelfeld beherzt an, gewannen häufig den „zweiten Ball“ und störten sehr erfolgreich die ständigen schnellen Vorstöße der Borussen. Vor der Partie hatte Hannes von einer sehr spielstarken Hürther Elf gesprochen und Recht behalten. Mit einer technisch guten und kämpferisch motivierten Heimelf sahen die Zuschauer 45 Minuten ein Spiel vorzugsweise im Mittelfeld.

Und auch nach dem Wechsel blieb zunächst alles beim Alten, Freialdenhoven bestimmte das Geschehen, Hürth verlegte sich auf seltene Konter. Nach dem Treffer durch Kuhnke (77.), der durch ein schönes Zusammenspiel von Gerard Sambou und Pascal Schneider eingeleitet wurde, änderten sich die Verhältnisse jedoch.

Da musste die Verteidigung der Borussia für eine Viertelstunde Standfestigkeit beweisen und tat dies auch in bravouröser Form. „Wir haben richtig gefightet.“ Ein solches Lob aus des Trainers Mund in dieser Form ist eher selten, war diesmal jedoch berechtigt. Denn der FC Hürth drängte nun mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. In der stets fairen Partie brachte Hektik die Hintermannschaft in mehrere gefährliche Situationen, die die Spieler jedoch meisterten.

Das Bollwerk, die Defensive der Borussia hielt dem Druck mühelos stand, wobei ein Pfostenschuss der Gäste den größten Glücksanteil forderte. Diesmal machte auch Torhüter Sascha Rodemers alles richtig und bot seinen Vorderleuten eine wichtige Unterstützung. Mit Julian Wiersberg und Christian Kreutzer verfügte die Borussia eh über zwei Verteidiger, gegen die Angreifer nicht gerne spielen.

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