Freialdenhoven ist trotz der Niederlage ein Sieger

Von: jan
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Jubel auf der Bank von Borussi
Jubel auf der Bank von Borussia Freialdenhoven: Gerade hat Kelly Ajuya zum 1:0 gegen den Bundesligisten Fortuna Düsseldorf getroffen. Foto: Król

Jülich. Imagegewinn. Den hat vor alle Borussia Freialdenhoven verzeichnet. Beim Freundschaftsspiel gegen Fortuna Düsseldorf hat die beste Fußballmannschaft aus dem Nordkreis überzeugt. Bis dass die Kräfte bei den Borussen ob des hohen Tempos der Düsseldorfer schwanden war die Mannschaft von Trainer Wilfried Hannes auf Augenhöhe.

1:3 hat die Borussia mit drei späten Gegentreffern verloren.

„Fortuna hat am Anfang äußerst schwach gespielt”, kritisierte Peter Kosprd, der langjährige Trainer des Gastgebers SC Jülich 10/97. „Das soll die tolle Leistung der Borussia aber nicht schmälern”, so Kosprd. „Die haben heute Werbung für sich gemacht.” Die Werbung können die Freialdenhovener gebrauchen. Denn die Zeiten des großen Zuschauerinteresses sind vorbei. Auch die Spitzenmannschaft des Kreises muss um Zuschauer kämpfen. „Wir hatten heute eine dankbare Aufgabe. In der Liga stellt sich gegen uns jeder hinten rein. Das hat Düsseldorf natürlich nicht getan”, erklärte Borussen-Trainer Wilfried Hannes, warum seine Mannschaft sich vor allem in der ersten Halbzeit einen offenen Schlagabtausch mit dem hohen Favoriten liefern konnte.

Image aufpolieren

Ein positives Fazit des Spiels zog Gastgeber Jülich 10/97. „Wir sind dankbar und demütig”, sagte der Vorsitzende Michael Lingnau. 2000 Zuschauer sei eine zufriedenstellende Resonanz. „Fortuna ist gerade dabei, ihr Image aufzupolieren”, deutete Lingnau an, dass die Düsseldorfer in Sachen Fan-Basis im Kreis Düren noch einen schweren Stand wegen der starken Konkurrenz aus Mönchengladbach und Köln haben.

Das Image aufpolieren wollen auch die 10er, die gerade erfolgreich ein Insolvenzverfahren hinter sich gebracht haben. „Es ist wichtig, dass sich in den Köpfen der Bevölkerung festsetzt, dass bei den 10ern wieder was los ist”, so Lingnau.

Das Gastspiel der Düsseldorfer soll kein einmaliges Ereignis gewesen sein. Bald reist eine Delegation aus Jülich nach Düsseldorf, um eine Kooperation im Nachwuchsbereich zu beschließen. Laut Lingnau sollen Trainer aus Jülich in Düsseldorf hospitieren können. Die Fortuna will ihrerseits die Jülicher Talente im Blick behalten.
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