Freialdenhoven feiert ersten Saisonsieg

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:
6195683.jpg
Freialdenhoven feiert das erste Erfolgserlebnis: Beim Abklatschen sind die Borussenspieler Mark Szymczewski (v.l.), Marvin Novotny, der 2:1-Torschütze Gerad Sambou und Kelly Ajuya zu sehen. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Nicht wenige Zuschauer waren sich nach dem 2:1-Erfolg von Borussia Freialdenhoven gegen Hilal Maroc Bergheim in der Mittelrheinliga einig, dass die Gastgeber nur mit viel Glück die drei Punkte behalten haben. Aufgrund der sehr engagierten Spielweise hätte der Gast ein Remis verdient gehabt.

„Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Schießen wir das 3:1, ist das Spiel gelaufen“, meinte nach dem Abpfiff Borussen-Trainer Winnie Hannes. In dessen Augen hatte seine Mannschaft gut angefangen. Auch wenn ein Kopfballtreffer von Kelly Ajuya in der 5. Minute wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde – Schiedsrichter Christian Lex aus Wegberg lieferte eine fehlerfreie Leistung, erkannte deshalb auch zu Recht das mögliche 3:1 des gleichen Spielers in der Schlussphase nicht an – bejubelte nur eine Minute später Alexander Back beinahe den Führungstreffer. Bergheims Keeper war allerdings in allerletzter Sekunde mit den Fingern dran, lenkte den Ball noch um den Pfosten.

„Eigentlich hätten wir nach dem 1:0 das Spiel ruhiger angehen können“, meinte Hannes zum Kopfballtor von Ajuya (10.), musste dann aber feststellen, dass seine Elf das Spiel aus der Hand gab. „Und dann haben wir uns nach dem 1:1 auch noch aus dem Tritt bringen lassen“, moserte der Übungsleiter. Anschließend ließ die Platzelf die Gäste unbehelligt kombinieren, erspielten sich deutlich Oberwasser. Dank Sascha Rodemers im Kasten hielt das Remis, mehrmals musste der Lange sein ganzes Können aufbieten, um die mögliche 2:1-Führung für Bergheim zu verhindern.

Rodemers rettende Reflexe

Das lag in der 28. und 38. Minute in der Luft. Jedes Mal war Marocs auffälligster Spieler Catic an den Aktionen beteiligt. Zuerst scheiterte er selbst, beim zweiten Mal setzte er Yilmaz in Szene. Beide Chance vereitelte Rodmers mit tollen Reflexen.

Die verunglückte Sambou-Flanke, die sich in der 42. Minute ins Bergheimer Tornetz verirrte, stellte den Spielverlauf förmlich auf den Kopf. „Natürlich war das ein glückliches Tor. Aber danach laufen wir zwei Mal alleine auf den Bergheimer Keeper zu, und sowohl Schneider, als auch Ajuya schaffen es nicht, die Kugel zu versenken“, ärgerte sich Hannes. Der gestand gleichzeitig ein, „dass wir gegen Alfter und Brühl deutlich besseren Fußball gespielt, aber dennoch nicht gewonnen haben. So zählen für mich jetzt nur die Punkte.“

Die sind denn auch mit Blick auf die Tabelle sehr wichtig. Freialdenhoven setzt sich mit jetzt fünf Punkten auf Platz 8 fest, könnte mit einem Sieg am kommenden Sonntag in Bergisch-Gladbach seine Position festigen. „Aber es wird dort schwer, denn eigentlich zählt der Gastgeber zu den großen Favoriten. Aber die haben erst einen Punkt, stehen unter Druck“, ahnt Hannes einen Kampf auf Biegen und Brechen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert