Freialdenhoven: 4:0 Pflichtsieg bei Troisdorf

Von: tm
Letzte Aktualisierung:
6523907.jpg
Der Siebener triff wieder. Beim Schlusslicht Troisdorf beendete Pascal Schneider seine Ladehemmung per Doppelschlag. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Am Ende war es ein überlegener Sieg, den Borussia Freialdenhoven bei den SF Troisdorf einfuhr. Das 4:0 stand aber erst kurz vor dem Abpfiff fest. Bis dahin war voller fußballerischer Einsatz gefragt.

Vor der Begegnung hatte Trainer Wilfried Hannes gewarnt, die Borussia könne sich nur blamieren. Gegen den Tabellenletzten gab es für ihn nur einen Sieg. Bis zum Ende der ersten Halbzeit jedoch stand der auf einigermaßen wackligen Beinen.

Der frühe Treffer durch Dominik Baszcewski war sicherlich Resultat eines Prachtschusses, der nicht alle Tage gelingt. Wichtig war nur auch, dass ein so junger Spieler sich etwas traute und dafür auch belohnt wurde. Danach passierte jedoch nichts Zählbares mehr, obwohl Freialdenhoven sich einige Chancen erspielte.

„Die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit war nicht gut“, übte Trainer Wilfried Hannes hinterher verhaltene Kritik. „Wir sind dennoch geduldig geblieben.“ Dass Mark Szymczewski bei seinem Heber aus 20 Metern den Torhüter überwand, der Ball jedoch auf die Querlatte des Troisdorfer Tores prallte, war schlicht Pech. Außerdem bewies auch Troisdorfs Schlussmann Tim Rudersdorff, dass er ein sehr reaktionsschneller Keeper ist.

Geduld hatte Hannes schon vorab gefordert, weil er eine defensive Einstellung bei den Gastgebern vermutet hatte. Die Troisdorfer standen dann auch sehr tief und defensiv, kein Wunder bei dem Tabellenstand. Doch die Geduld der Borussen zahlte sich letztlich auch aus.

Bei Pascal Schneider deutet sich zunehmend an, dass die „Ladehemmung“ behoben ist. Gleich zweimal kurz hintereinander traf der erfahrene Stürmer (70., 76.). Einmal gar mit dem Kopf, was gewöhnlich sicher nicht zu seiner Stärke zählt. Mit seiner Torgefährlichkeit bekommt der Angriff der Borussia wichtige Unterstützung.

Auch Alex Back belohnte sich erneut mit einem Tor (88.), bei dem Kaltschnäuzigkeit gefragt war, die der Stürmer dann auch bewies. Für ihn auch nicht der normale Zustand.

Ein Sieg in Troisdorf war Pflicht, sein Zustandekommen jedoch nicht einfach. Der Trainer zeigte sich mit der Einstellung aller seiner Akteure sehr zufrieden. Mit dazu beigetragen hat vielleicht auch der Umstand: „Wir haben Qualität auf der Bank sitzen.“ Gemeint waren damit Alternativen für Trainer Hannes, die den Druck auf die Akteure auf dem Rasen erhöhten. Kein Spieler kann sich als gesetzt fühlen, auch wenn Hannes seine Startformation augenscheinlich gefunden hat. Die Rückkehr von Philipp Dunkel steht noch aus.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert