Frauen-Hallenkreispokal: Entscheidung im Sechsmeterschießen

Von: Kr.
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Zur Siegerehrung trafen sich die besten Mannschaften des Turniers. Vorne in den weißen T-Shirts präsentieren sich die frischgebackenen Pokalsiegerinnen vom TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch. Foto: Kròl
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Fussballkreis Dueren, Hallenkreispokal Frauenmannschaften, Finale TuS 08 Juengersdorf Stuegerloch - SC Stetternich Steffi Umar,

Jülich. An Dramatik war das Finale im diesjährigen Hallenkreispokal der Frauenmannschaften im Fußballkreis Düren kaum zu überbieten. Nicht nur die Spielerinnen sondern auch die Betreuer und Trainer erlebten ein Wechselbad der Gefühle.

Am Ende waren es die Pokalverteidigerinnen vom TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch, die im Endspiel das glücklicher Ende erwischten und ihre Ligakonkurrentinnen vom SC Stetternich erst nach Sechsmeterschießen mit 3:2 besiegten. Sie durften den Wanderpokal der „Dürener Zeitung“ entgegen nehmen. Doch zunächst einmal standen sich mit den beiden Landesligistinnen auch die beiden spielstärksten Mannschaften gegenüber, die beide ungeschlagen ins Finale einzogen. Schnell entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Jüngesdorferinnen die ersten klaren Chancen hatten, aber immer wieder an der hervorragenden Stetternicher Torfrau Annika Ingenhaag scheiterten.

Erst in der zehnten Spielminute schaffte Serena Kleinendahl den Führungstreffer für die Jüngersdorf-Stütgerloch. Es war ein schnelles Spiel mit tollen Aktionen auf beiden Seiten. In der zwölften Spielminute fiel der Ausgleich durch einen verwandelten Foulsechsmeter von Rebecca Scheer. Bis zur Schlussminute hatte dieses Ergebnis bestand, so dass ein Sechsmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Da das Turnier nach den FUTSAL-Regeln ausgetragen wurde, darf die Torfrau sich beim Sechsmeterschießen nicht bewegen. Die Stetternicher Torfrau hielt zwar, aber der Schiedsrichter ließ den Elfer wiederholen, er sah eine Regelverletzung.

Nach einigen Diskussionen landete der Ball im Netz und dies brachte den TUS 08 auf die Siegerstraße. Nach dem Finale meinte Bernd Falter, der Trainer der frischgebackenen Turniersiegerinnen: “Der Sechsmeter gegen uns war kein Foulspiel. Unterm Strich hat der Glücklichere gewonnen. Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen, da wir etliche Chancen kläglich haben liegen lassen.“ Auf der anderen Seite war SC Trainer Mirko Kos enttäuscht: “Die Mädchen haben ein tolles Turnier gespielt und das Unentschieden war gerecht. Nur das Sechsmeterschießen war nicht ok.“ Als Schiedsrichter fungierten Markus Zimmermann, Andreas Plum und Wolfgang Esser, die mit der fairen Spielweise, der Mannschaften keine Probleme hatten.

Im Spiel um Platz drei setzten sich die Bezirksligistinnen der Borussia aus Derichsweiler mit 3:0 gegen die Damen vom TUS Langerwehe durch. Für den A-Ligisten aus Langerwehe war es schon ein Achtungserfolg auf den vierten Platz zu kommen. Es nahmen insgesamt acht Vereine aus dem Kreisgebiet teil. Der TuS 08 Jüngersdorf traf in der Vorrunde auf die A-Ligisten SV Siersdorf, GW Welldorf-Güsten und auf den Endspielteilnehmer des letzten Jahres, Borussia Derichsweiler. In der zweiten Gruppe traten neben Landesligist SC Stetternich, die A-Ligisten Amicitia Schleiden, SC Mausauel Nideggen und TuS 08 Langerwehe an.

Wolfgang Dembsky, Frauenbeauftragter des Fußballkreises, zeigt sich erfreut über die Leistungen die in der gut besuchten Sporthalle an der Linnicherstraße gezeigt wurden. „ Die Entwicklung im Fußballkreis ist positiv. Es war ein tolles Turnier.“ Er überreichte gemeinsam mit Ralf Gottaut dem 1. Vorsitzender des Ausrichters SC Stetternich den Wanderpokal der „Dürener Zeitung“ sowie Urkunden Gutschein und Sachpreise. Die Hallenmeisterinnen vom TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch qualifizierten sich für das Endrundenturnier des Fußballverbandes Mittelrhein, das am 19.02.2017 in Wegberg. an dem alle 9 Hallenkreispokalsieger des FVM und Sportfreunde Uevekoven teilnehmen.

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