Aldenhoven - Franz-Vit-Preis: SPD zeichnet Aldenhovener Feuerwehr aus

Franz-Vit-Preis: SPD zeichnet Aldenhovener Feuerwehr aus

Von: gre
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Ulf Vit, Markus Buder, Dietmar Nietan (MdB), Maria Grzegorczyk, Wilfried Thelen und Stefan Schwedt (v.l.) bei der Übergabe des Franz-Vit-Preises an die Aldenhovener Feuerwehr. Foto: Greven

Aldenhoven. In jedem Jahre würdigt der Ortsverein der SPD Aldenhoven Einzelpersonen oder Organisationen für herausgehobenes ehrenamtliches Engagement im Dienste der Gesellschaft mit dem Franz-Vit-Preis.

 In diesem Jahr haben die Sozialdemokraten mit der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde einen Träger gefunden, der sich auf besondere Weise um die Allgemeinheit verdient gemacht hat und dies täglich aufs Neue unter Beweis stellt. Zu der Feierstunde in der in diesen Tagen eröffneten Cafeteria der Senioren-Wohnanlage Neu-Pattern begrüßte Markus Buder in Vertretung des erkrankten Vorsitzender Hermann Grzegorczyk den Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan, mit Ulf Vit den Sohn Namensgebers und natürlich eine Abordnung der Feuerwehr mit Gemeindebrandmeister Wilfried Thelen an der Spitze.

Dietmar Nietan war es vorbehalten, die Laudatio zu halten und den Gästen die Arbeit der Feuerwehren und deren Einsatzbereitschaft vor Augen zu führen. Es seien nicht nur die Einsatzstunden, die die Wehrleute in Notfällen für die Allgemeinheit ableisten. Dazu gehöre auch ein großer Aufwand für die notwendigen Übungen und die Teilnahme an außerörtlichen Lehrgängen. Für die 164 Aktiven der Feuerwehr der Gemeinde Aldenhoven sei das eine Selbstverständlichkeit, eine Tätigkeit, die Opferbereitschaft und die Übernahme großer Verantwortung mit sich bringe. Dietmar Nietan würdigte vor allem die erfolgreiche Jugendarbeit, die dazu geführt habe, dass der Jugendfeuerwehr insgesamt 45 Personen angehören. Allen gebühre großer Dank. Den Wehrmännern und -frauen wünschte er für die Zukunft Durchhaltevermögen.

Noch immer eng verbunden

Ulf Vit, der insgesamt 20 Jahre Ratsmitglied und Bürgermeister der Gemeinde war, fühlt sich noch immer mit der Feuerwehr eng verbunden. Er begrüßte es ganz besonders, dass deren Arbeit in diesem Jahr auf besondere Weise herausgehoben werde. Er wünschte den Feuerwehrleuten, dass sie weiterhin unfallfrei ihren Dienst verrichten: „Gott zur Ehr, den Nächsten zur Wehr“.

Wilfried Thelen, der zusammen mit dem Leiter der Jugendwehr, Stefan Schwedt, den Geldpreis mit Urkunde in Empfang nahm, schilderte die enormen Aufgabenveränderungen, die insbesondere mit der Übertragung des Autobahn-Einsatzes zwischen den Auffahrten Jülich und Alsdorf verbunden sind, und deren schwierige Begleitumstände, die auch zu psychischen Belastungen seiner Mitarbeiter führen.

Jedes Lob, jeder Dank und jede positive Rückmeldung erhöhe die Freude und sporne zur Bereitschaft an.

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