Franz-Vit-Preis 2014: Vorbildlicher Einsatz wird ausgezeichnet

Von: Adi Zantis
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Preisträger und Ehrengast: EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und die Vertreter der St.-Matthäus-Schützenbruderschaft Neu-Pattern. Foto: Adi Zantis
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Auch der Jugendclub „Keller“ aus Freialdenhoven wurde ausgezeichnet. Foto: Adi Zantis

Aldenhoven. Zwei herausragende Gemeinschaften durften sich in diesem Jahr über die Verleihung des Franz-Vit-Preises der Aldenhovener SPD freuen. Mit der St.-Matthäus-Schützenbruderschaft Neu-Pattern und dem Jugendclub „Keller“ aus Freialdenhoven stellte Ortsvereinsvorsitzender Raoul Pöhler „zwei hervorragende Preisträger“ und „honorable Gemeinschaften“ vor.

Er erinnerte mit dem ehemaligen Bürgermeister und SPD-Bundestagsabgeordneten Franz Vit an einen Politiker, der in Aldenhoven unvergessen ist. „Deshalb haben wir in seinem Gedenken den Franz-Vit-Preis geschaffen. Mit diesem Preis wollen wir ehren und gleichzeitig inspirieren, um weiter zu machen“, erklärte Pöhler.

Er nannte den Jugendclub Freialdenhoven als „eine private Initiative, die über 40 Jahre ihren Bestand zum Wohle der Allgemeinheit gefestigt hat“. Für die Neu-Patterner Matthäus-Schützen gelte laut Pöhler vor allem „das vorbildliche Bemühen, mit dem sie ihre Tradition in Aldenhoven erhalten haben“.

Neben zahlreichen Gästen begrüßte der Ortsvereinsvorsitzende auch den Dürener SPD-Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan, den Landtagsabgeordneten Peter Münstermann und den Aldenhovener Bürgermeister-Kandidaten Stephan Spaltner. Mit großem Beifall wurde etwas verspätet der Ehrengast Martin Schulz aus Würselen, der Präsident des Europäischen Parlaments, empfangen.

In der Laudatio auf die Matthäus-Schützen würdigte Christian Klems (Jülicher Bezirks-Brudermeister) „viele wichtige Stationen der Neu-Patterner Schützenbruderschaft“, in denen sie „über Generationen hinweg ihren Einsatz mit christlichen Grundsätzen verwirklicht hatten“. Klems erinnerte an die Umsiedlung 1986 und den „schwierigen Neubeginn“ in Aldenhoven. „Erneut wurde positive Energie ausgelöst“, aus der die Neu-Patterner Schützen nunmehr „als stärkste Bruderschaft im Bezirk Jülich ihren Bestand gefestigt haben“.

Der Aldenhovener SPD-Fraktionsvorsitzende Udo Wassenhoven sah im „Jugendclub Keller“ für die Freialdenhovener Bürgerschaft eine Einrichtung, „die in vorbildlichem Einsatz vieles für den Ort geleistet hat“. Der „Keller“ sei ein geflügeltes Wort in Freialdenhoven und nach seiner Einschätzung „ein Zentrum, das aus eigener Kraft ausgebaut wurde, und in einem Siegeszug über vier Jahrzehnte seinen Bestand erhalten hat.“ Wassenhoven wertete die Einrichtung als „ein soziales Engagement vom Feinsten“, mit dem sich „eine Kultur für die junge Generation entwickelt hat“.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz verband seinen Glückwunsch für die Preisträger mit dem Hinweis „auf Menschen und Institutionen, die wir brauchen. Wir müssen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Solidarität und der Hilfsbereitschaft schaffen“, wünschte sich der europäische Spitzenpolitiker.

Bundestagsabgeordneter Dietmar Nietan wertete Aldenhoven als eine Kommune, in der vieles aufgebaut worden sei. „Wer Tradition hat und Begeisterung in der Jugend erweckt, der kann auch in Zukunft vieles gestalten“, sagte er.

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