Frankonia Broich ist ein würdiger Sieger

Von: hfs.
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Da staunten Freialdenhovens Spieler (l.), Schirmherr Wilhelm Lieven und Broichs Spielführer Ali Altin (Mitte) nicht schlecht, als Frankonen-Torhüter Manuel Steinberg den gefüllten Siegerpokal ansetzte. Auch zur Freude von Barmens Geschäftsführer Björn Lathe (r.). Foto: hfs.

Barmen. Das größte Senioren-Turnier im Fußballkreis Düren für Mannschaften bis zur Bezirksliga hat einen würdigen Sieger. Mit einem 7:1-Erfolg gegen den A-Ligisten Borussia Freialdenhoven II sicherte sich Frankonia Broich erneut den „Salingia-Cup” in Barmen.

Dritter wurde die Mannschaft von Wegberg-BeeckII, die einen 10:0-Kantersieg gegen den SC Stetternich feierte.

18 Treffer an einem Finalsonntag dürften in die Geschichte der Barmener Turniere eingehen. Auch die Rekordkulisse von über 400 Zuschauern beim Endspiel ist für die Verantwortlichen sicherlich mehr als nur eine Randnotiz.

„Wir danken allen Helfern, die mit zum Gelingen unseres Turniers beigetragen haben”, frohlockte Barmens Vorsitzender Ingo Offermanns bei der Siegerehrung. Ein Dankeschön hatte er dabei auch für die Schiedsrichter, die Mannschaften und die Fans zur Hand. „Ihr alle habt zum Erfolg unseres Turniers beigetragen”, überreichte er mit dem Schirmherrn Wilhelm Lieven den Siegerscheck an Frankonias Spielführer Ali Altin.

Der Kapitän war beim Finalspiel Dreh- und Angelpunkt seines Teams und ließ sich in der 43. Spielminute als Schütze zum 3:0 feiern. Zu diesem Zeitpunkt führte der Bezirksligist aus Broich bereits nach Treffern von Gabriele di Benedetto (18.) und Ali Makki (37.) mit 2:0.

Freialdenhovens Co-Trainer Aljia Popric - Trainer Günter Pesch fehlte urlaubsbedingt beim Endspiel - stand da bereits an der Außenlinie. In der 19. Minute hatte ihm der umsichtige Schiedsrichter Thorsten Sommer wegen widerholter Meckerei Gelb-Rot gezeigt. Das machte sich bemerkbar, denn im Überzahlspiel war die Frankonia nicht mehr zu bremsen.

„Schade eigentlich, ich hätte mir ein offeneres Spiel gewünscht”, bedauerte Broichs Coach Kalle Kunkel nach dem Abpfiff. Da stand es aus Sicht der Freialdenhovener Borussia 1:7. „Was soll ich sagen, ein Sch....platzverweiß”, meinte ein zerknirschter Aljia Popric, der den Broichern „zum hochverdienten Sieg ” gratulierte. Den hatten nach der Pause Mussa Makki (50.), Ali Makki (65., 89.) sowie Neuzugang Max Röhrl (84.) in die Höhe geschraubt. Den Ehrentreffer für die Borussia markierte Thomas Weber zum 1:4 (62.). Damit holte sich die Frankonia als Cup-Verteidiger erneut die Trophäe, die sie natürlich auch im nächsten Jahr erobern möchte.

Erstmals am Start war die Reserve des SC Wegberg-Beeck. Die junge Mannschaft von Trainer Dirk Ruhrig traf im kleinen Finale auf den SC Stetternich. Der A-Ligist erhielt vom Bezirksligisten eine kostenlose Lehrstunde in Sachen Chancenauswertung. „So ist Fußball, schön aber erbarmungslos”, meinte Dirk Ruhrig, der als gebürtiger Jülicher natürlich auf viele bekannte Gesichter traf.

Dies hinderte seine Jungs aber nicht daran, zehn Mal zu jubeln. Dabei war es der just am Finaltag 22 Jahre alt gewordene Daniel Leuker, der sich selbst beglückwünschte, indem er dem Stetternicher Keeper sieben Bälle in die Maschen haute und so den SC fast im Alleingang abschoss.

„Ein tolles Turnier mit schönen Toren”, lobte Wegberg-Beecks Vorsitzender Günter Stroinski die Salingia-Organisatoren, sagte schon für das nächste Jahr zu, mit der Erstgarnitur ein Einlagespiel zu bestreiten. Damit liebäugeln auch schon Freialdenhoven und Lich-Steinstraß, deren Trainer Winnie Hannes und Gerd Daun von den 3:0-Testspielsiegen gegen Kall beziehungsweise Alemannia Aachen II angetan waren.

Lob kam auch von Schirmherr Wilhelm Lieven. Der übte dieses Amt zum 24. Mal in Folge aus und versprach in Richtung des Vorsitzenden Offermanns, auch im kommenden Jahr „den Schirm über die Salingia aufzuspannen, wenn ihr wieder ein solch spannendes Turnier organisiert”. Offermann sicherte das zu: „Wir bleiben bei unserem Konzept. Von der Bezirksliga abwärts werden wir wiederum 18, vielleicht dann auch 20 Mannschaften zu unserem Salingia-Cup einladen.”
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