Fragen und Antworten zum Camp Merscher Höhe

Von: -vpu-
Letzte Aktualisierung:
11271713.jpg
Cengiz Yildirim, Sabine Günnel, Wilhelm Steitz (von rechts) Foto: Guido Jansen

Jülich. Die Besucher der Informationsveranstaltung hatten eine Menge Fragen zum Camp, das auf der Merscher Höhe Anfang Dezember die ersten Flüchtlinge aufnehmen soll. Hier eine Auswahl und die Antworten darauf, die Wilhelm Steitz (RP), Sabine Günnel (DRK Jülich) und der Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs sinngemäß gegeben haben.

Gibt es eine Internet­adresse, die kurzfristig über den Hilfs- und Spendenbedarf informiert?

Sabine Günnel: Das Rote Kreuz informiert unter www.drk-juelich.de und in den Tageszeitungen; der Bedarf an Spendegütern (wie Kleidung, Spielsachen, Fahrräder) wird in Kürze dargelegt. Räume, um Sprach- und Freizeitangebote zu unterbreiten, gibt es genug – auch kleinere. „Wir freuen uns, dass Sie sie mit Leben füllen!“

Ist die Unterkunft Merscher Höhe nicht zu weit abgelegen?

Wilhelm Steitz: Es ist nicht der ideale Standort, aber vertretbar: Sabine Günnel: Die Standrandlage ist auch ein Vorteil. Bürger, die sich dort engagieren, machen das dann sehr bewusst.

Wie kommen die Menschen in die Stadt (ÖPNV-Anbindung)?

Sabine Günnel: Es wird einen Fahrradverleih geben. Das Rote Kreuz denkt auch über einen Fahrdienst nach. Wilhelm Steitz: Wir kennen das Bürgerbus-Angebot in Jülich und sprechen diese Woche über eine zusätzliche Förderung und Verlängerung der Linie.

Sind die Wege in die Stadt nicht zu eng, zu dunkel, zu gefährlich?

Wilhelm Steitz: Der Bau eines Rad- und Fußweges, startet in Kürze. Axel Fuchs: Über die Beleuchtung der Wege wird mit allen zuständigen Behörden gesprochen, um eine Lösung zu finden.

Wie beschäftigen und informieren sich die Flüchtlinge?

Sabine Günnel: Es gibt ein Internetcafé mit 24 Rechnern. Die Familien sorgen selbst für ihre Wäsche und die Reinigung, wenn sie möchten. Sportmöglichkeiten vorhanden (Vereinsangebote willkommen!).

Wer ist Dolmetscher?

Sabine Günnel: Unter den 50 Mitarbeitern gibt es eine hohe Sprachbandbreite. Flüchtlinge, die in Jülich wohnen, werden eingesetzt. 25 FH-Studenten wollen ehrenamtlich dolmetschen.

Wer sorgt für Sicherheit?

Michael Bauermann (Polizei): 10 Sicherheitskräfte rund um die Uhr. Die Polizei wird nicht verstärkt, aber regelmäßig Streife fahren. Das sollte nicht beunruhigen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert