Forscher fliegen über die Region und erfassen Bodenfeuchte

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Jülich. Experten des Forschungszentrums Jülich (FZJ) überprüfen derzeit Messdaten, die Europas Erderkundungsspäher SMOS aus dem All zum globalen Wasserkreislauf liefert, mit Forschungsflügen und Bodenmessungen im Rur-Erft-Gebiet.

Seit November 2009 umkreist ein neuer Forschungs-Satellit der Europäischen Weltraumagentur ESA die Erde. Der Wasserkreislauf ist Teil des Energie- und Wärmehaushalts der Erde und damit auch entscheidend bei Klima-Veränderungen.

Vier Messflüge werden die Jülicher Forscher zusammen mit Kollegen aus Finnland und Dänemark bis Mitte Juni vom Flugplatz Bonn-Hangelar aus durchführen, erläutert Dr. Carsten Montzka vom Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre, Bereich Agrosphäre. „Damit überfliegen wir die Region zur gleichen Zeit wie der ESA-Satellit - nur viel niedriger.”

In 2000 Metern Höhe wird das finnische Forschungsflugzeug radiometrisch die Bodenfeuchte erfassen. Gleichzeitig messen Jülicher Wissenschaftler diesen Parameter innerhalb des überflogenen Gebietes direkt am Boden. Mit diesen gesammelten Daten überprüfen die Forscher dann die Genauigkeit der ESA-Satellitenmessungen.
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