Förderverein spendet 3000 Euro für Beleuchtungsprojekt

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Jülich. „Not in und außerhalb der Gemeinde durch Teilen zu lindern, ist das Prinzip, das den Förderverein Christuskirche Jülich kennzeichnet.“ Das sagte Pfarrer Horst Grothe,Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Jülich, auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins.

Er lobte den Verein als eine wichtige Einrichtung der Kirchengemeinde. Das soziale Engagement und die Verbundenheit mit der Gemeinde seien vorbildlich. Die Fördermaßnahmen betrugen im Jahr 2012 über 10.000 Euro. Der größte Teil ging mit knapp 3000 Euro an das Beleuchtungsprojekt Christuskirche, das auf Anregung von Dr. Egon Vietzke und Dr. Herbert Lang in die Wege geleitet worden war. Seit Oktober 2012 rücken zwei Strahler, ein 250-Watt-Scheinwerfer am Haus des Evangelischen Kirchenkreises, der den Kirchturm und die Seitenfront beleuchtet, sowie ein 35-Watt-Strahler an einer Laterne gegenüber dem Eingang, das Gotteshaus ins rechte Licht. Zweiter Finanzier ist die Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße.

Das Projekt fand, so der Förderverein viel Anklang bei Stadtverwaltung, Werbegemeinschaft Stadtmarketing und zahlreichen Bürgern, was sich auch durch Spendenaufkommen sowie weitere Sponsorengelder ausdrückte.

Sehr gute Rückmeldungen erhält der Förderverein von der philippinischen Insel Mindanao. Das Projekt „Kaabay“, übersetzt: „Wegbegleiter“, ermöglicht es, krebskranke Kinder auf den Philippinen medizinisch zu versorgen. Hierfür setzte der Verein 2000 Euro ein. Dieselbe Summe wendete er für das Vorschulprojekt Las Torres in Caracas/Venezuela, ein. Weitere Projekte sind der Druck und die Verteilung von Motivkarten an den Besuchsdienst der Gemeinde und die Pflege und Gestaltung der Blumenbeete vor der Christuskirche, an der sich viele Gottesdienstbesucher und Passanten erfreuen.

2013 ist die Unterstützung der Partnergemeinde Barenthin/Brandenburg), der Flüchtlings- und Asylhilfe sowie der Kinderwohngruppe Mersch geplant.

Rosemarie Schröder stellte den „Arbeitskreis Asyl Jülich“ und dessen Arbeit vor. Von den 33.000 Einwohnern in Jülich sind etwa 3000 Ausländer und davon 134 Flüchtlinge aus 24 Ländern. Die Schwerpunkte des Arbeitskreises sind Betreuung, das Knüpfen von Kontakten, gemeinsame Unternehmungen sowie Hilfeleistungen verbunden mit der Information der Bevölkerung über die schwierige Situation der Flüchtlinge.

Derzeit hat der Verein 63 Mitglieder an, neue Bewerber sind leider nur sehr mühsam zu finden. Abschließend wurde des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Joachim Brockob gedacht.

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