Siersdorf - Förderverein der Kommende freut sich über weiteren Baustein

Förderverein der Kommende freut sich über weiteren Baustein

Von: Kr.
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Über die Zuwendung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz freuten sich die Mitglieder des Fördervereins Kommende Siersdorf Guido von Büren (links) Franz Horst Besse (2.v. links) und Karl Zillessen (2.v. rechts), Den Förderantrag überbrachten Günther Schorn, der ebenfalls Mitglied des Fördervereins ist und Roland Tauber Ortskurator. Foto: Kròl

Siersdorf. Seinem Ziel, die Deutschordens Kommende in der Ortschaft Siersdorf zu erhalten und die Ruine zu sichern, ist der Förderverein Kommende Siersdorf ein gutes Stück näher gekommen. Mit Hochdruck wird dort gearbeitet, um in der Endphase des ersten Förderzeitraums das Gebäude zu sichern.

Ein großes Augenmerk gilt dabei dem Westturm, der sich gesenkt hat. Er wird zurzeit vom Kernbauwerk abgetrennt und stabilisiert. Viel ist seit dem Jahre 2001, als sich der Förderverein gegründet hat, schon geschehen, doch noch immer gibt es sehr viel zu tun.

Natürlich kann all dies der Förderverein nicht aus eigenen Mitteln leisten. Er ist auf Unterstützung angewiesen, die zum einen von Bund und Land kommt und zum anderen von vielen kleineren Sponsoren.

Drittes Jahr in Folge gefördert

Einen großen Beitrag zur Finanzierung der Sicherungsarbeit leistet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die nun schon im dritten Jahr in Folge diese Maßnahmen fördert. 10.000 Euro überbrachte Roland Tauber, der Ortskurator für Jülich und das Jülicher Land. Damit soll die Sanierung des Westturmes gesichert werden.

Die Kommende in Siersdorf ist eines von 390 Projekten der Stiftung, die mit Mitteln der West Lotto aus der Glücksspirale gefördert werden. Auch im nächsten Jahr, so Vorsitzender Guido von Büren, hoffe der Fördervereins wieder als förderungswürdig angesehen zu werden, denn es stünden noch Fassadenarbeiten und die Brückensanierung an.

Wenn alles gut läuft, so hofft der Förderverein, ist bis 2019 die Ruine gesichert und begehbar, die so manchen schützungswürdigen Schatz beherbergt. Die Anlage besitzt außerdem trotz ihrer großen Schäden eine große architektonische und historische Bedeutung.

Besonders beachtenswert sind beispielsweise die original erhaltenen Kellerräume. Hier möchte der Förderverein gerne in weiterer Zukunft eine Ausstellung zur Geschichte des Deutschen Ordens und des Hauses einrichten.

Bürger sind eingeladen

Doch zunächst einmal soll den Bürgern am zweiten Adventswochenende vom 3. bis 4. Dezember die Möglichkeit geboten werden, sich außerhalb des Tages des offenen Denkmals von den Fortschritten der Arbeiten zu überzeugen.

Der Förderverein möchte obendrein einen kleinen Weihnachtsmarkt einrichten mit rund 20 Ständen und Buden und so manche vorweihnachtlicher Leckerei wie Glühwein, Waffeln und vieles mehr soll es auch geben. Dazu gibt es Kurzführungen und sogar der Nikolaus hat, sehr zur Freude der Kinder, schon sein Kommen zugesagt, um sich selbst einmal die Kommende näher anzuschauen.

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