Linnich - Flugzeug stürzt im Landeanflug ab: Pilot überlebt

Flugzeug stürzt im Landeanflug ab: Pilot überlebt

Von: heck/ma.ho.
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absturz ultraleichtflugzeug linnich
Der verletzte Pilot wurde von Feuerwehrkräften aus der kopfüber im Getreidefeld liegenden Maschine befreit. Foto: Manuela Horrig

Linnich. Der Pilot eines Ultraleichtflugzeugs hat am Montagnachmittag in der Nähe von Linnich den Absturz seiner Maschine mit Verletzungen überlebt. Die Maschine war im Landeanflug auf den Flugplatz Boslar verunglückt.

Wie die Polizei Düren am Abend mitteilte, war der Pilot gegen 15.20 Uhr von einem Rundflug zurückgekehrt, als er aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Flugzeug verlor. Die zweisitzige Maschine stürzte ab, schlug in einem Getreidefeld auf und überschlug sich. Die Absturzstelle liegt ungefähr einen Kilometer entfernt von der Landebahn.

Die örtliche Feuerwehr befreite den verletzten 83-Jährigen aus dem kopfüber liegenden Fluggerät. Mit einem Rettungswagen wurde er ins Linnicher Krankenhaus gebracht. Die Freiwillige Feuerwehren aus Linnich, Floßdorf und Tetz sperrten die Unfallstelle ab und sicherten das Flugzeugwrack.

Es war nicht das erste Flugzeugunglück in den vergangenen Wochen, an dem Flugzeuge aus der Region beteiligt waren. Anfang Mai war ein Ultraleichtflugzeug im Anflug auf den Flugplatz Erkelenz abgestürzt. Der Pilot überlebte mit schwersten Verletzungen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt die Unglücksursache.

Ende Mai verunglückte ein Tragschrauber auf dem Flughpatz Dahlemer Binz. Das Fluggerät stürzte beim Rollen auf dem Flugplatz um und ging in Flammen auf. Der 70-jährige Pilot erlitt schwere Brandverletzungen.

Ende Juni schließlich stieß ein Kampfjet des Typs Eurofighter des Fliegerhorstes Nörvenich über dem Sauerland bei einer Übung mit einem Privatjet zusammen. Der Privatjet stürzte ab, beide Piloten kamen dabei ums Leben. Der Eurofighter konnte mit schweren Beschädigungen wieder auf den Nörvenicher Platz zurückkehren.

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