Flossdorfer Problem mit dem Wasserablauf ist wieder da

Von: ojo
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Floßdorf. Als 2013 das „Floßdorfer Ablaufproblem“ des Wassers aus dem Mischkanal des Ortes mit einem Rücklaufbecken in den Griff bekommen schien, atmeten alle Betroffenen erleichtert auf.

Bis dahin war bei Regen das Wasser aus eben diesem Mischkanal die Hangböschung hinab und in die Rur gerauscht. In die Böschung hatte der stete und mitunter gebirgsbachartige Wasserschwall eine tiefe Rinne gegraben, die von den Anliegern schon als Canon bezeichnet wurde.

Vom neuen, rund 400.000 Euro teueren Rückhaltebecken sollte das Wasser mit moderaten 50 Litern pro Sekunde über eine gepflasterte Rinne in die Rur abgeschlagen werden. In der Praxis scheint das jedoch nicht mehr zu funktionieren: Ortsvorsteher Wilhelm Jumpertz konfrontierte den Vorstand des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER) bei dessen Besuch im Linnicher Stadtrat mit der Schilderung, „dass bei starkem Regen Wasser mit Erde und Sand vermischt den Hang hinunterläuft und das Rückhaltebecken trocken bleibt“.

WVER klärt die Ursache

„Das dürfte so nicht sein“, schloss Dipl.-Ing. Thomas Rolfs, beim Wasserverband für den Bereich Abwasser zuständig. WVER-Vorstand Dr. Ing. Joachim Reichert wunderte sich ebenfalls: „Das ist ein Zustand, der so nicht erwünscht ist. Das müssen wir klären“, sagte er eine schnelle Prüfung der Ursache dieses unerwünschten Tatbestands zu.

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