Flötenorchester legt einen guten Start hin

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Stetternich. Zur ersten Versammlung seit Gründung des Flötenorchesters hatte das Tambourcorps Stetternich kürzlich seine Mitglieder in die ehemalige Schule geladen.

Die Aktiven des Orchesters begrüßten die Mitglieder musikalisch mit dem Marsch Jara Mládi von František Kmoch und dem Titel Hail Holy Queen, bekannt aus der amerikanischen Filmkomödie „Sister Act“ mit Whoopi Goldberg.

Vorsitzender Manfred Ruhrig begrüßte anschließend die Mitglieder. Ein spezieller Gruß galt Ehrenmitglied Reinhard Fensky, Ortsvorsteher Rolf Berns sowie Franz Madry als Vertreter des Volksmusikerbundes NRW, der gleich zu Beginn mit Wolfgang Eschweiler (40 Jahre aktiv), Sandra Stock (30 Jahre aktiv) und Reinhard Fensky (60 Jahre Mitglied) verdiente Mitglieder ehrte. Er zeigte sich beeindruckt vom musikalischen Vortrag des Orchesters und dem Mut, in für viele Vereine schwierigen Zeiten neue Wege zu gehen.

Den Jahresberichten war zu entnehmen, dass das zurückliegende Jahr durch die Gründung des Flötenorchesters geprägt war. Nachdem der Verein seit Jahren nicht mehr spielfähig gewesen war, fanden sich einige ehemalige und verschiedene neue Musiker, die, nunmehr auf Konzertflöten musizierend, den aktiven Teil des Vereins wiederbelebt haben. Zudem konnten eine Nachwuchsgruppe Flötisten und eine Blockflötengruppe für Kinder gegründet werden.

„Zugpferd“

Einen großen Anteil am Aufschwung hat der musikalische Leiter, Georgy Belyakov, ein aus St. Petersburg stammender studierter Flötist. Erfreut nahmen die Mitglieder zur Kenntnis, dass der langjährig andauernde Mitgliederschwund gestoppt und durch den Eintritt mehrerer neuer Musiker, am Jahresende ein Mitgliederplus verzeichnet werden konnte.

Bedingt durch die notwendige Anschubfinanzierung bei der Orchestergründung und die nunmehr anfallenden Ausbilderkosten bestand der Kassenbericht des Kassierers Klaus-Peter Schmitz aus größtenteils roten Zahlen. Der Kassenbestand hat sich daher zum Jahresende 2016 verringert. Trotzdem verfügt der Verein weiterhin über ein gesundes finanzielles Polster. Zudem wurden verschiedene Maßnahmen zur Einnahmensteigerung eingeleitet.

Die unter der Leitung von Ehrenmitglied Reinhard Fensky abgehaltenen Vorstandswahlen ergaben folgende Zusammensetzung: Vorsitzender: Manfred Ruhrig; Geschäftsführer: Markus Reiß; Kassierer: Klaus-Peter Schmitz; Orchestersprecher: Hermann Bayer; Jugendwart: Anke Frinken; Zeugwart: Christian Schüller; Beisitzer:Dirk Schmitz.

Zu Kassenprüfern wurden Tina Rühle-Ruhrig, Sandra Stock und Reinhard Fensky gewählt.

Nachdem noch über eine Satzungsänderung abgestimmt worden war, gab der Vorsitzende der Hoffnung Ausdruck, dass der begonnene Aufschwung anhält, und rief die Mitglieder auf, weiterhin kräftig die Werbetrommel zu rühren, da neue Musiker für alle Register, speziell im Bereich der Rhythmiker, gerne aufgenommen werden.

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