Jülich - „Flammenzauber”: Sirtaki im Sommer und eine Fiesta im Herbst

„Flammenzauber”: Sirtaki im Sommer und eine Fiesta im Herbst

Von: Kr.
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Am ersten Abend ein echtes Fes
Am ersten Abend ein echtes Festival im Brückenkopf-Park: der „Flammenzauber” à la Griechenland. Foto: Kròl

Jülich. Diesmal sind die Griechen eindeutig im Vorteil gewesen. Beim fünften Feuerwerkspektakel im Jülicher Brückenkopf-Park war ihnen Petrus hold. Es war ein herrlicher lauer Sommerabend.

Weit über 3000 Zuschauer verbreiteten auf den Wiesen im Stadtgarten Festivalatmosphäre. Ausgerüstet mit Kissen und Decken waren die Besucher vor Einbruch der Dunkelheit gekommen, um sich einen guten Platz zu sichern und das Rahmenprogramm zu genießen. Das sah am zweiten Tag beim mexikanischen Feuerwerk anders aus.

An Jahrmärkte des Mittelalters erinnerte die Show am Freitag, die vier Feuerspucker auf die Beine stellten, die aus ihrer Vorstellung einen witzigen Wettstreit machten. Auf der Bühne unterm Festzelt sorgte die Johnny Trouble Rockin Blues Band für Country- und Westernklänge.

Vor der Sicherheitszone stimmte das Alexis-Sorbas-Duo stilecht auf Griechenland ein, und so manch einer fand sich spontan in der Runde der Sirtaki-Tänzer wieder. Bei Stockbrotbacken, Kinderprogramm und vielem mehr, das die St. Hubertus-Schützen Altenburg anboten, verging auch für die kleinsten Gäste die Zeit wie im Flug. Natürlich war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Von Bowle über Cocktails bis hin zu Grillspezialitäten und chinesischen Gerichten reichte das Angebot.

Nach kurzweiliger Wartezeit rief Moderator Alexander Pauli endlich die zahlreichen Freunde des Feuerspektakels zum Countdown auf. Zu griechischer Musik in perfekter Choreografie schossen die Raketen in den wolkenlosen Himmel. Blau und Weiß - in den Nationalfarben Griechenlands - leuchteten die herausragenden Effekte. Doch auch bunte Akzente zauberten die Feuerwerker an den dunklen Nachthimmel bis zum rauschenden Finale.

Weniger glücklich verlief für Veranstalter und Zuschauer der Samstagabend, an dem sich Mexiko mit einem bunten Feuerwerk präsentieren wollte. Es war plötzlich herbstlich geworden. Regen, Wind und kühle Temperaturen verlockten nicht gerade zu einem Ausflug in den Park. Deutlich weniger Zuschauer waren daher auch gekommen. Sie drängten sich fast ausnahmslos unter dem großen Zeltdach an der Hauptbühne zusammen. Dorthin hatte der Veranstalter auch das Rahmenprogramm verlegt. Die Wiesen lagen mehr oder weniger verlassen da.

Mit Schirm und Decken

Nur einige Wenige, ausgerüstet mit Regenkleidung, Schirm und Decken, hatten sich auf ihren Klappstühlen niedergelassen, um beim Feuerwerk den sprichwörtlichen Platz in der ersten Reihe zu haben. Das Programm war nahezu identisch, statt Alexis Sorbas sorgten allerdings die „Los Mexicanos” mit Mariachi-Sound für eine Einstimmung auf den mexikanischen Flammenzauber. Doch das anschließende Feuerwerk ließ alle Unannehmlichkeiten vergessen.

Die Pyrotechniker entfachten einen bunten Feuerzauber. Auch hier war es die Musik des Landes, die die Choreografie vorgab und perfekt umgesetzt wurde. Die Nationalfarben Mexikos (Grün-Weiß-Rot) erstrahlten immer wieder in verschiedenen Variationen am Himmel, so dass die Zuschauer doch noch versöhnt nach einem gelungenen Abschluss nach Hause gehen konnten.
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