Fischwilderei im großen Stil

Letzte Aktualisierung:

Körrenzig. Mitglieder und Vorstand des Angelsportvereins Körrenzig konnten kaum fassen, was sie beim „Arbeitstag” an der Rur fanden: Ein komplettes Stellnetz - normalerweise beim kommerziellen Fang von Fischen in seichten Gewässern verwendet - lag gut verborgen am Ufer der Rur im renaturierten Gewässerabschnitt bei Körrenzig.

Dass die Anzahl von unerlaubten Anglern am gesamten Gewässer in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat wird auch durch die Nachbarvereine berichtet.

Im laufenden Jahr wurden durch die regelmäßigen Kontrollgänge der amtlich eingesetzten Fischereiaufseher des ASV Körrenzig schon mehrere Delikte zur Anzeige wegen Fischwilderei gebracht. Die Hinweise auf den Einsatz eines kompletten Stellnetzes „sind jedoch von neuer Qualität”, so der Verein. Die Ausmaße reichen aus, um den kompletten Rurverlauf im entsprechenden Abschnitt abzusperren und alle flussabwärts wandernden Fische in der Reuse an der Netzmitte zu fangen.

Die Rur wird im Rahmen des Wanderfischprogramms als Prioritätsgewässer für die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle geführt. Die Bemühungen von vielen Jahren werden durch Fischwilderei laut ASV „empfindlich geschädigt”.

Gerade die aktuellen Meldungen der Zählstation für Wanderfische in Roermond hätten gezeigt, dass eine große Anzahl von Wandersalmoniden den Weg zurück in die Rur finden. Es wurde Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Wer Hinweise geben kann, findet Kontaktadressen im Internet unter http://www.asv-koerrenzig.de.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert