Koslar - Fight Night ist ein Erfolg auf ganzer Linie

Fight Night ist ein Erfolg auf ganzer Linie

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
9061476.jpg
Im Auftaktkampf bezwang Jason Andrews (rot) seinen Gegner Ken Lemaire in der Klasse bis 67 kg der Kampfsportkunst Muay Thai. Foto: Król

Koslar. Ausverkauft war die Jülicher Fight Night, womit der Fight Club Jülich seine erste eigene Kampfsportveranstaltung präsentierte. Vor mehr als 200 Zuschauern wurde ein Querschnitt der verschiedensten Kampfsportarten geboten.

So ging es im Ring des Gym im Koslarer Gewerbegebiet „Steffensrott“ heiß her mit teilweise spektakulären Kämpfen. Die Palette reichte vom Muay Thai, einer traditionellen Kampfkunst aus Thailand über klassisches Boxen bis hin zum Mixed Martial Arts, eine gemischten Kampfkunst, in der Elemente des Boxens, Jiu Jitsu und Ringens erlaubt sind. Für die Aktiven war es eine gute Möglichkeit, vor Publikum Erfahrungen zu sammeln.

„Es hat alles super funktioniert. Wir haben starke Kämpfe gesehen. Das ganze Jülicher Team hat fantastisch mitgezogen, wir sind rundherum zufrieden“, freute sich hinterher Valeri Kippes, Gründer und Trainer des Fight Club Jülich sowie Organisator der Veranstaltung. Auch im Hinblick auf seine Jülicher Schützlinge zeigte sich der Coach zufrieden. Neun Kämpfer gingen in den Ring und holten zwei Unentschieden, drei Siege und vier Niederlagen.

Geschlagen geben musste sich Emma Spieß-Thelen aus Merzenhausen. Die 17-Jährige bestritt den Hauptkampf gegen Laetitia Locascio um den Saar-Lor-Lux-Titel im K1 gemäß den Regeln des Verbandes WFMC. Sie lieferte der erfahrenen 25-jährigen Luxemburgerin (sechs Kämpfe) eine tolle Auseinandersetzung, zeigte enormes Kämpferherz und verlor am Ende denkbar knapp.

Ein gerechtes Unentschieden

Ein weiterer Hauptkampf, bei dem die Halle tobte, lieferten sich der Jülicher Marcel Schlößer und Philipp Stuesgen aus Mönchengladbach in der Klasse bis 91 kg im Mixed Martial Arts zum Abschluss der Fight Night. Beide Kämpfer schenkten sich absolut nichts und holten alles aus sich heraus. Am Ende erklärte das Kampfgericht beide zu Siegern mit einem gerechte Unentschieden.

Und so schnitten die übrigen Jülicher Kämpfer ab: Dimitrij Tyvonchuk holte ein Unentschieden gegen Christian Skorzik (JKD Akademie). Chan Fethi Des holte den Sieg über Perez Jerome (Luxemburg). Michael Ugera verlor gegen Edik Mahmudyan (Wenden). Desiree Vieler siegte gegen Josefine Werner. Ali Abasin verlor gegen Ahkin (Leverkusen). Michael Galiuger verlor gegen Theodor Keck; Nils Kaprolat war Sieger über Edgart Ne Unna).

Thomas-Marc Symannek aus Botrop, der Leiter des Kampfgerichtes war und Bundestrainer Amateur-Muay-Thai ist, sagte anerkennend: „Es war heute eine gute Veranstaltung. Wir wollen hier auch ein Zeichen setzten, das hier trainingsintensiver Sport auf hohem Niveau geboten wird, der sehr viel Disziplin erfordert und so den üblichen Klischees entgegen treten. Im Ring ist man fairer Gegner, im Training Partner.“

Sein Debüt als Moderator gab Timor Bozkir, vom Fight Club Jülich, der mit Sachverstand durch den Abend führte. „Wir wollen mit der Veranstaltung den Sportlern auch eine Plattform bieten, ihren Sport unter Wettkampfbedingungen auszuüben“, sagte Valeri Kippes. Nach der großen Resonanz war dies nicht die letzte Veranstaltung, im nächsten Jahr sollen zwei weitere folgen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert