Fidele Brüder: Und auf einmal ist der Präsident „fuss“

Von: tee
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Da war Präsident Heinz-Peter Brell ganz plötzlich „fuss“: Er hatte mit Marita Köllner mal eben die Kopfbedeckung getauscht. Wenn das mal kein „Selfie“ wert ist. Foto: Schenk

Koslar. „Wollen wir die Arena rocken?“ Eine rhetorische Frage, die Marita Köllner zur großen Jubiläumssitzung den Koslarer Narren in der voll besetzten Bürgerhalle zugerufen hat. Zufrieden war „et fussich Julche“ dennoch nicht mit der Antwor - zu leise kam sie: „Wir sind doch nicht in Düsseldorf“ frotzelte sie und dann kam das „Ja“ donnerhallgleich wie aus einem Mund aller Fidelen Brüder und Schwestern.

Mächtig Stimmung machte die Kölnerin und das blieb nicht auf das Liedgut beschränkt: Gleich auf „Du und Du“ mit dem Elferrat, zog sie sich unter dem erstaunten Gelächter des Publikums die Perücke aus, um mit dem Präsidenten die Kopfbedeckung zu tauschen. Eine Mordsgaudi, die Heinz-Peter Brell sofort mitmachte.

Apropos mitmachen – keine gute Laune, das geht für et Julchen gar nicht. „Tisch 4 ist immer am langweiligsten“, rügte sie, um dann im Verlauf ihres Sets zu bemerken: „Durchsage für alle: Tisch 4 hat sich komplett bewegt.“ Der Schulterschluss mit dem Publikum gelang der 56-Jährigen mühelos und brachte die Narren auf Tische und Bänke.

So vorgeheizt hatte „Lieselotte Lotterlappen“ leichtes Spiel: Sie bewegte sich zwischen dem Castingtisch von „Schwiegertochter gesucht“ und der „Wanderausstellung der Körperwelten“ – wie sie den Elferrat titulierte – immer wieder auf verbal dünnem Eis. Wenn ihr zur Freude des Publikums Schlüpfrigkeiten entschlüpften, gab es mehr als einen Schenkelklopfer.

„Lache, staune, danze“ war die Losung zu 8 x 11 Jahre der Großen Karnevalsgesellschaft an diesem Abend, die sich perfekt mit dem Programm deckte. Die musikalischen Einlagen von „Die Kalauer“ und „Wicky Junggeburth“, Zwiegespräche zwischen „Lustigen Rheinländern“ und „Klaus und Willi“ sorgten für die närrische Unterhaltung.

Augenschmaus besorgten jecke Hochkaräter von der Bürgergarde Blau-Gold Köln, der Tanzgruppe Blaue Jungs KG Lövenich-Neustädter bis zu den hauseigenen Magic Stars und Diamonds. Sie kamen unter dem Motto „Diamantsitzung“ und ließen die „Puppen“ tanzen. „Freude! Freude! Freude!“ herrschte, wie es Marita Köllner den Koslarern zugerufen hatte. Nur ein paar Tränchen flossen zum Schluss doch noch: Als Trainerin Yvonne Breuer nach drei Jahren verabschiedet wurde. Sie gab „aus persönlichen Gründen“ das Amt auf.

Weiter im Programm geht es mit dem Möhneball mit Prämierung der schönsten Kostüme am Samstag, 14. Februar, um 20 Uhr. Der Karnevalszug, geht am Sonntag, 15. Februar um 13 Uhr. Im Anschluss närrischer Ausklang in der Bürgerhalle mit „HP Sound“.

An Aschermittwoch, 18. Februar, klingt ab 18 Uhr die Karnevalssession beim Fischessen im Lokal „Tennis In“ aus.

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