FH ist stolz: „Wir schaffen ein neues Berufsbild!”

Letzte Aktualisierung:
dualesbu
Motiviert und leistungsfahig sind die Studenten des dualen Studiums an der Fachhochschule. Foto: Jeanne Niermann

Jülich. Immer mehr Studenten möchten Studium und Ausbildung kombinieren. Die Fachhochschule informierte unlängst in Jülich über die beiden neuen dualen Studiengänge Maschinenbau PLuS und Elektrotechnik PLuS. Dabei haben sich zahlreiche Unternehmen aus der Region am Fachbereich Energietechnik der FH Aachen über die beiden neuen ausbildungsbegleitenden Studiengänge informiert.

Die interessierten Firmenvertreter erfuhren aus erster Hand Wissenswertes über die Organisation der beiden Studiengänge und die Modalitäten einer Teilnahme an dem Programm.

„Duale Studiengänge sind eine konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Studien- und Ausbildungskonzepts und erfreuen sich insbesondere bei Studierenden einer wachsenden Beliebtheit, weil sie innerhalb von nur acht Semestern zwei Abschlüsse und umfangreiche Praxiserfahrungen im Unternehmen erwerben können”, sagte der Dekan des Fachbereichs Energietechnik, Professor Josef Hodapp.

Dabei sei das duale Studium inhaltlich wie organisatorisch nicht mit einer Lehre und einem anschließenden Studium zu vergleichen. „Wir schaffen ein neues Berufsbild”, sagte Dr. Holten vom Berufskolleg für Technik Düren begeistert. Er und Prof. Hodapp betonten, dass noch bedeutend mehr kooperierende Unternehmen benötigt werden, um den steigenden Anfragen Studieninteressierter gerecht zu werden.

Ein Netzwerk geknüpft

Ulrich Stappen, Ausbilder am Forschungszentrum Jülich, einem Kooperationspartner der ersten Stunde, berichtete aus der Sicht des Arbeitgebers über Teilnahme an dem jungen Ausbildungsprogramm. Dabei lobte er die intensive Zusammenarbeit der teilnehmenden Unternehmen, die sich zu einem echten Netzwerk zusammengeschlossen haben und sich gegenseitig unterstützen.

Einig waren sich die Unternehmen in dem Punkt, dass es für die erfolgreiche Teilnahme an einem solchen Programm besonders motivierter und leistungsfähiger Studierender bedürfe. Die gebe es, bekräftigte der Vertreter der Firma Oerlikon Schlafhorst, Uwe Fabelje, ebenfalls PLuS-Kooperationspartner, aller schlechter Nachrichten und Pisa-Tests zum Trotz. „Früher hatten wir Probleme, geeignete junge Leute zu finden. Seit wir an dem Studienprogramm teilnehmen, können wir unter den Besten auswählen.”

Für nähere Informationen wenden sich Interessenten an: FH Aachen, Fachbereich Energietechnik. Dr. phil. Inna Ramm, Koordinatorin PLuS-Studiengänge am Fachbereich 10 Heinrich-Mußmann-Str. 1 in Jülich, 0241/6009-53761; Fax: 0241/6009-53199; man kann auch eine E-Mail an ramm@fh-aachen.de schreiben.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert