Jülich - FH-Absolventen: Den guten Ruf von „Made in Germany“ sichern

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FH-Absolventen: Den guten Ruf von „Made in Germany“ sichern

Von: Kr.
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Gruppenfoto auf der Abschlussfeier mit Rektor und Staatssekretär: Die Abteilung Jülich der FH Aachen hat ihre Absolventen verabschiedet. Foto: Kròl

Jülich. Die Abteilung Jülich der Fachhochschule Aachen hat alle jene, die ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben, in einer Feierstunde verabschiedet. „Es ist nicht einfach, hier fertig zu werden. Man muss sich schon auf die Hinterbeine stellen“, begrüßte Prof. Dr. Angelika Merschenz-Quack die frisch gebackenen Bachelors und Masters, die mit ihren Angehörigen noch einmal auf den Campus gekommen waren.

Zunächst beglückwünschte Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen die jungen Gäste und ihre Familien. Da man in diesem Jahr auch das 50jährige Bestehen der FH in Jülich feierte, ließ er diese Zeit noch einmal kurz Revue passieren. Viel habe sich geändert, meinte er, doch man habe die Zeichen der Zeit erkannt und sich darauf eingestellt.

So waren in diesem Jahr erstmals keine Diplomanden mehr unter den ehemaligen Studierenden. sondern ausschließlich Bachelor und Master-Abschlüsse. Auch auf die hohe Zahl neuer Studenten habe man sich eingestellt und die Jülicher Abteilung weiter ausgebaut. Er bat außerdem bei den Absolventen um eine Rückmeldung bezüglich ihres Studiums. Zwar habe man einen guten Grundstock für ihre berufliche Laufbahn gelegt, doch für Anregungen sei man dankbar.

Abschließend riet er den jungen Leuten sich zu vernetzen. „Jede Hochschule ist so gut, wie ihre Ehemaligen-Kultur“, schloss er.

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und hiesiger Bundestagsabgeordeter, gratulierte ebenfalls den Jung-Akademikern und hob zugleich die Bedeutung der FH für Jülich und die Region heraus.

Er lobte die guten Verbindungen der FH zur Wirtschaft und Industrie. „Der gute Ruf von „Made in Germany“ muss täglich hart erarbeitet werden und Sie tragen mit dazu bei“, meinte er.

Verantwortung übernehmen

Die 2. stellvertretende Jülicher Bürgermeisterin Margarete Esser-Faber überbrachte die Glückwünsche der Stadt Jülich. „Sie haben nicht auf jede Frage, mit der Sie in ihrem Berufsleben konfrontiert werden, eine Antwort. Sie haben aber hier gelernt, selbstständig Wege zur Problemlösung zu entwickeln.“ Sie forderte dier Bachelors und Masters auf: „Übernehmen Sie Verantwortung in der Gesellschaft. Ihr Studium befähigt Sie dazu“.

„Machen Sie Rockefeller Konkurrenz. Wenn das nicht klappt, werden Sie Professor“, riet Professor Dr.-Ing Mark Hellmanns. John Davison Rockefeller (1839 - 1937) brachte es vom Lehrling in einer Spedition zum Ölindustriellen und gilt als einer der reichsten Menschen der Neuzeit.

Hellmanns nahm den anderen Weg. Er ist seit dem 1. September Professor für Messtechnik und Automatisierungstechnik in der elektrischen Energietechnik am Fachbereich Energietechnik. 2005 saß er voller Stolz an gleicher Stelle und feierte sein Diplom auf dem Campus Jülich. Eigentlich wollte er in den elterlichen Betrieb einsteigen, doch da wurde ihm eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Braunschweig angeboten. Er schrieb seine Dissertation, ging kurz in die Industrie, um dann Hochaschullehrer zu werden.

Über ihr Studium, das sie durchweg positiv erlebten berichteten abschließend Matthias Rupp und Xinshen Zhou. Abschließend warb Prof. Merschenz Quack noch für zwei Dinge. Sie wies auf die Gesellschaft der Freunde der FH hin sowie auf das Netzwerk alpha.net, durch das die Absolventen Kontakt mit ehemaligen Mitstudenten und ihrer alten Hochschule halten können.

Die Feier wurde musikalisch untermalt von Reinhold Wagner mit seiner Redhouse Jazzband.

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