Mersch/Pattern - Feuerwehr punktet mit Poker bei Jugend

Feuerwehr punktet mit Poker bei Jugend

Von: ptj
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„Texas Hold-em”-Poker im Feuerwehrhaus: Kreativität ist auch bei der Gestaltung dörflicher Veranstaltungen sehr gefragt. Foto: Jagodzinska

Mersch/Pattern. Mit Zigarette im Mundwinkel, Hut oder Kappe ins Gesicht gezogen und das obligatorische Pokerface aufgesetzt - so frönten 15 meist junge Spieler an zwei Tischen dem „Texas Hold-em”, der meist gespielten Pokervariante.

Wo? Im Feuerwehrhaus der Löschgruppe Mersch/Pattern. „Wir haben uns irgendwann überlegt, was wir machen können, um den Samstag unseres zweitägigen Feuerwehrfestes attraktiver zu gestalten”, sagt Torsten Nießen, der selbst bei der 3. Pokermeisterschaft mitspielt und sichtlich Spaß dabei hat.

„Wie kriegt man die Dorfjugend hierher?”, war die zweite Überlegung, die der junge Löschgruppenführer Marcus Schnell hinzufügt. Denn für Nachwuchs ist die Löschgruppe „immer dankbar”. Man setzte auf Poker, besonders „in” bei jungen Leuten.

Der Plan geht auf

Die Wahl fiel auf den Modus „Texas-Hold-em” mit seinen recht übersichtlichen Spielregeln und den vielen Möglichkeiten, aktiv und individuell das Spiel zu bestimmen. Die Ortsvorsteher von Mersch und Pattern, Heinz-Josef Schaaf und Hans-Peter Schmitz, stifteten einen silberglänzenden Wanderpokal für den strahlenden Sieger. Der Plan ging auf: „Von Jahr zu Jahr kommen ein paar junge Leute mehr”, bestätigen die Feuerwehrmänner.

Über eine Terminverlegung denkt man allerdings nach, da das Feuerwehrfest am ersten Maiwochenende zeitlich zu eng an der Nacht zum ersten Mai liegt, und „das Geld sitzt halt nicht mehr so locker”. Professionell werden die Spielerplätze ausgelost, jeweils sechs 100er-Chips, fünf 50er und je vier 20er und 10er verteilt.

Die ersten beiden Karten erhält jeder Spieler verdeckt auf die Hand. Bis zum „Showdown”, dem Aufdecken der gemeinsamen Blätter, Flop, Turn und River, aus denen sich dann erst die eigene Kombination ergibt, vergeht pro Spiel eine unterschiedlich lange Zeit, geprägt vom Abwarten und vom Setzen der Chips.

Mindestens ebenso viele Zuschauer wie Spieler verfolgten gebannt die Pokermeisterschaft, die um so spannender war, da Titelverteidiger Alexander Wolff fehlte. Kurz nach Mitternacht gewann nach hartem Kampf im so genannten „Heads up” Daniel Schmitz gegen Maria Keutmann.

Gut besucht war auch der zweite Tag des Feuerwehrfestes mit seinem eher klassischen Programm: Frühschoppen mit anschließendem Grillen und Kinderattraktionen mit Kutsche, Hüpfburg, und Kinderschminken. Nicht fehlen durften Fahrzeugausstellung, Cafeteria und Verlosung.
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