Feuerschutzbereitschaft Düren-Euskirchen probt den Ernstfall

Von: fjs
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Mit zahlreichen Fahrzeugen und
Mit zahlreichen Fahrzeugen und einem Aufgebot von rund 150 Frauen und Männern der Feuerwehr übte die Feuerschutzbereitschaft II Düren-Euskirchen in Marmagen den Ernstfall. Das FTZ in Stockheim war Sammelpunkt der Einheiten. Foto: Schröder

Kreis Düren/Marmagen. Auch „Purzel” durfte mit. Nein, das ist kein Feuerwehr-Dackel. Es ist das Mehrzweckfahrzeug des Feuertechnischen Zentrums (FTZ) des Kreises Düren. Mit allen Rädern angetrieben kommt „Purzel” dorthin, wo die anderen Fahrzeuge aufgeben müssen.

Die Einsatzübung der Feuerschutzbereitschaft II Düren-Euskirchen auf den Eifelhöhen bei Marmagen war für „Purzel” ideal. Rund um die Eifelhöhenklinik probte die Bereitschaft den Ernstfall. Mit rund 150 Einsatzkräften aus dem Kreis und einem Großaufgebot an Fahrzeugen.

„Wir gehen von einem Waldbrand aus, bei dem starker Wind die Flammen in Richtung der Klinik drängt”, umriss Harald Heinen, Stellvertretender Kreisbrandmeister in Euskirchen und Leiter der Großübung, die angenommene Schadenslage. Die Feuerschutzbereitschaft II unterstützt Städte und Kreise bei größeren Schadensereignissen. „Dabei kommt die Einheit nicht im eigenen Bereich zum Einsatz, sie unterstützt Nachbarkreise”, verdeutlichte der Dürener Kreisbrandmeister Hans-Peter Herkenrath die Aufgaben des Verbandes, der zuletzt beim Hochwasser im westfälischen Borken im Einsatz war.

Aus dem Kreis Düren waren Einheiten der Feuerwehren aus Jülich, Linnich, Titz, Niederzier, Vettweiß, Nörvenich, Kreuzau, Heimbach und Nideggen sowie das THW mit Personal und Fahrzeugen an der Übung beteiligt. „Wir setzen ein deutliches Zeichen für die Bezirksregierung, dass die Feuerschutzbereitschaft II hoch motiviert und einsatzbereit ist”, meldete Harald Heinen den Vertretern der Bezirksregierung und Bezirksbrandmeister Manfred Savoir, die ebenso kritisch wie aufmerksam das Szenario rund um die Klinik aus der Distanz beobachteten.

Während „Purzel” mit auf die Reise gehen durfte, musste das Prunkstück des FTZ vor Ort bleiben: Die fahrbare Leitstelle unterstützte aber per Funk die Einsatzleiter. Zum Einsatz kamen neben einer großen Zahl von Löschfahrzeugen aller Art auch Kradmelder. Angespannt wurde auch die Feldküche, denn das Frühstück im FTZ in Stockheim war zwar reichlich, hielt aber nicht bis zum Ende der Großübung gegen 17 Uhr vor.
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