Fetter Sound und coole Stimmung

Von: Kr.
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Heimspiel hatte die Jülicher
Heimspiel hatte die Jülicher Gruppe Glückskind beim HellraiserII Festival im KuBa. Foto: Kròl

Jülich. Auch bei der zweiten Auflage des Jülicher „Hellraiser Festivals II” im Kulturbahnhof gab es mächtig was auf die Ohren. Bei diesem Live-Gig traten fünf Bands aus der Region an und präsentierten einen Crossover aus Metal, Metalcore, Alternative Rock und anderen modernen Spielarten.

Ausschließlich Eigenkompositionen, unkonventionelle Texte, rasante Tempowechsel, experimentelle Musik und eine Energie geladene Bühnenshow prägten das Konzert. Gleich zum Auftakt heizte die Band „Glückskind” dem Publikum mächtig ein. Es war der zweite Auftritt der neuen Formation, die mit einem fetzigen Punkrock loslegte. Die fünf Jülicher, die sich zum Teil aus der ehemaligen Formation E.KG. zusammen setzen, gaben eine solide Vorstellung. Als zweite Band des Abends war Camarel, eine neue Band aus Aldenhoven an der Reihe mit einem Mix aus Rock und Pop. Im weiteren Verlauf des Abends wurde dann eine härtere Gangart eingelegt. „The Stars will Bleed” machte den Anfang mit einer gepfefferten Portion Hardcore, Post-Hardcore und Metal. Auch diese Band aus Erkelenz ist noch recht neu und kam mit ihrem Auftritt gut an beim Jülicher Publikum.

Hardcore-Punk

Dann fegte „A New Type Of Direction” kurz „Antod”, über die Bühne. Die Jungs aus der Heinsberger Ecke haben sich einer Kombination aus Hardcore-Punk und Metalcore verschworen. Ihr aktuelles Line-Up hat es in sich, und natürlich stellten sie auch ihre brandneue und erste EP namens „Antod” vor.

Je später der Abend umso fetter wurde der Sound. Ganz groß im Kommen ist die Vierer-Kombo „Cyrcus” aus Wassenberg, die als Headliner das Abends fungierte und ein echtes Highlight des Festivals war. Mit einem brisanten Mix aus Metal und Alternativ Rock mischten sie die Besucher auf und bildeten einen tollen Abschluss einer coolen Veranstaltung. Zufrieden zeigte sich auch der Initiator des Festivals, Simon Jülicher: „Wir versuchen einen möglichst breiten Mix aus verschiedenen Spielarten zu präsentieren und auch ganz neue Bands aus der Region ein Podium zu bieten.

Es war eine super Stimmung. Alle waren sehr zufrieden mit der bunten Mischung von Bands und würden gerne wiederkommen. Höhepunkt war eigentlich das ganze Festival, weil alle auf ihre eigene Art gut waren und der Sound top war. Cyrcus waren als Abschluss sozusagen noch das Sahnehäubchen. Die Besucherzahl ist mit 80 Leuten leider etwas unter meinen Erwartungen geblieben, das hat dem Ganzen aber keinen Abbruch getan”, zog er nach der Veranstaltung ein Resümee.
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