Festgottesdienst für die Mutter des Ordens

Von: gre
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Nach dem Gottesdienst stellten sich die Missionsschwestern mit Pater Dominik und den Messdienern zu einem Erinnerungsfoto. Bild: Greven

Schleiden. „Für uns ist sie eine Heilige, ob sie nun einmal heiliggesprochen wird oder nicht.“ So bezeichnete Schwester Annette, die Missionsschwester vom Kostbaren Blut, die aus Schleiden stammende Gründerin und erste Generaloberin ihres Ordens.

Mit einem eindrucksvollen Festgottesdienst gedachten die aus ihrem Mutterhaus im niederländischen Aarle Rixel angereisten Ordensschwestern des 150. Geburtstages von Mutter Paula. „Wir sind Töchter von Mutter Paula. Sie hat unserer Kongregation das Leben geschenkt. Obwohl noch sehr jung und unerfahren, besaß sie die Fähigkeit andere zu führen.“

Schwester Annette betonte, dass man ihr die innere und äußere Festigung sowie das Wachstum und die Verbreitung der Kongregation verdanke. In der Tat, der Missionsorden habe keine Nachwuchssorgen. Der Schwesternnachwuchs komme großenteils aus Ostafrika und aus Korea.

„Sie werden verstehen, dass wir Mutter Paula sehr verehren. Ihr geistliches Profil hat nichts von ihrer ursprünglichen Anziehungskraft verloren. Mutter Paula ist uns ein leuchtendes Vorbild.“ Die Ordensgründerin Mutter Paula ist auch im Diözesanteil des Gebetbuches „Gotteslob“ erwähnt.

Auch Pater Dominik (OFSF) der den Gottesdienst zelebrierte, ging aus Anlass des Missionssonntages auf die Veränderungen in den Missionsgebieten ein, in denen die verschiedenen Religionen früher einträchtig miteinander ausgekommen seien. Dieser Zustand habe sich in jüngster Zeit nachteilig entwickelt. Inzwischen halte er auch Deutschland für ein Missionsland.

In den Fürbitten gedachten die Missionsschwestern ihren Ordensschwestern und –brüdern in den Missionsgebieten und der vielen Menschen, die sich auf der Flucht befinden. In ihre Fürbitten bezogen sie die jenigen mit ein, die das Andenken an Mutter Paula lebendig halten.

Nach dem Gottesdienst besuchten die Ordensschwestern die Grabstätte eines der Brüder von Mutter Paula auf dem Friedhof und tauschten im Pfarrhaus abschließend Erinnerungen mit noch lebenden Angehörigen aus.

Der Vollständigkeit halber sei zu erwähnen, dass der Mutter Paula, vormals Maria Josephina Emunds, damals noch zwei Schwestern in den Orden gefolgt sind, nämlich Maria Catharina, geboren 1879, nachmalige Schwester Notburga, und Maria Ida, geboren 1881, nachmalige Schwester Alberta.

Sie waren wohl nicht die einzigen jungen Frauen aus Schleiden, die Mutter Paula gefolgt sind. Bekannt ist noch die um 1870 geborene Elisabeth Neulen, die ebenfalls diesem Orden beigetreten war und den Namen Schwester Beate führte.

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