Ferienspiele liegen der Stadt nicht auf der Tasche

Letzte Aktualisierung:

Jülich. Unvermutet in die Diskussion gerieten die Jülicher Ferienspiele, die in diesem Jahr zum vierten Mal vom Amt für Kinder, Jugend und Sozialplanung angeboten werden. Helma Borowski (SPD) regte an, bei der Haushaltslage in den Folgejahren eine preiswertere Lösung zu suchen.

Zur Abstimmung standen im Vorgriff auf den Haushalt 6200 Euro. Schnell stellte Amtsleiterin Katarina Esser klar, dass in jedem Jahr die Einnahmen die Kosten gedeckt hätten - selbst bei Nachlässen für Eltern, die selbst den Eigenanteil nicht oder nicht in voller Höhe aufbringen konnten.

Dennoch, so hakte Hilde Viehöfer (CDU) ein, sei es ihr unverständlich, warum - wie andernorts möglich - bei den Offenen Ganztagsschulen keine ausreichenden Ferienangebot gemacht würden. Als Vertreter des OGS-Trägers „Villa Kunterbunt” meldete sich Dr. Lutz Baumgarten zu Wort.

Er stellte klar: „Wir sind angewiesen darauf, dass die Stadt Ferienspiele anbieten.” Personell und finanziell sei mehr nicht möglich. Überhaupt könne er die Diskussion nicht verstehen, schließlich habe die Amtsleiterin deutlich erklärt, dass der Stadt keine Kosten entstünden. Damit war das Thema vom Tisch und die Vorlage passierte den Ausschuss.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert